British Open: Rory Thor schlägt Neil Robertson in Runde drei - Malaysier legt nach Sieg gegen Mark Williams nach

Auch ohne Zugpferd Ronnie O'Sullivan begeistern die British Open mit allerbester Snooker-Unterhaltung. Am Donnerstag um ein Uhr morgens Ortszeit warf der Malaysier Rory Thor nach Titelverteidiger Mark Williams (4:1) auch English-Open-Champion Neil Robertson aus dem Wettbewerb - im Decider mit 4:3. Am Abend gingen gleich sechs der acht Begegnungen über die volle Distanz.

"Teures Ticket": Robertson patzt im Decider und verliert

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Thor Chuan Leong alias Rory Thor ist der Überraschungsmann der British Open in Cheltenham. Der 2023 auf die Profitour zurückgekehrte 36-jährige Malaysier bewies am Mittwoch gleich doppelt Nervenstärke: Zunächst gewann er am Nachmittag mit 4:3 gegen Mark Joyce.
Am späten Abend und in der Nacht legte er nach 1:3-Rückstand das 4:3 gegen Neil Robertson drauf: mit vier Aufnahmen mit über 50 Punkten und einem 90er-Break. Im Achtelfinale trifft er in jedem Fall auf einen Schotten - John Higgins oder Grame Dott.
Auch auf den anderen Tischen wurde einiges geboten (wie gewohnt sind alle Matches auf discovery+ im Live-Stream und auf Abruf im Mediathekenbereich der App in voller Länge zu sehen).
Nachdem der 24-jährige Chinese Chinese Yuan Sijun den Entscheidungsframe mit einer 129 erzwungen hatte, holte Mark Selby den Decider auf Schwarz.
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Mit viel Gefühl: Thor wirft Robertson raus

Quelle: Eurosport

Hochklassige Breaks

Stephen Maguire und Stuart Bingham erlebten ein episches Duell. Der Schotte gewann das Ringen gegen den Weltmeister von 2015 nach 2:3-Rückstand noch 4:3. Ähnliches gelang Elliot Slessor gegen Xu Si.
Einen hochklassigen Schlagabtausch lieferten sich Britanniens Talenthoffnung Stan Moody und Chinas Spitzenspieler Zhang Anda.
In dem Match mit sieben hohen Breaks hatte Moody, derzeit die Nummer 86 der Welt, am Ende gegen den Top-16-Mann 4:3 die Nase vorn.
Ebenfalls stark war das Scoring im Match von Lyu Haotian gegen Pakistans Haris Tahir. Lyu schaffte beim 4:2 zwei Centuries mit 122 und 102 Punkten, Tahir überzeugte mit einer 94 und einer 76.
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Comeback nach 17 Jahren Pause

Die British Open vom 23. bis 29. September im Kurort Cheltenham laufen in einem besonderen Modus: Hier wird ohne Setzliste von Runde zu Runde gelost, unabhängig von der Weltranglistenposition.
Das 1985 erstmals ausgetragene Turnier steht seit 2021 nach 17 Jahren Unterbrechung wieder auf dem Tour-Kalender. Seit der Neuansetzung war es fest in walisischer Hand: Zweimal konnte Mark Williams den Titel holen (2021, 2023), einmal gelang dies Ryan Day (2022).
Dotiert sind die British Open mit 502.000 britischen Pfund (602.000 Euro). 100.000 Pfund (120.000 Euro) entfallen auf den Gewinner, 45.000 (54.000 Euro) auf den Finalisten, 20.000 (24.000 Euro) wurden für das Erreichen des Halbfinals ausgelobt, 12.000 (14.400 Euro) für das Viertelfinale und 9.000 (10.800 Euro) für das Achtelfinale. 5.000 Pfund (6.000 Euro) erhält der Spieler, dem das höchste Break gelingt.
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Quelle: Eurosport


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