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Welsh Open 2019 | Judd Trump weiter in Grand-Prix-Form
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Publiziert 12/02/2019 um 00:39 GMT+1 Uhr
Keine 24 Stunden nach seinem Triumph beim World Grand Prix startete Judd Trump auch bei den Welsh Open mit einem Sieg. Gerade einmal 61 Minuten brauchte er, um Harvey Chandler bei dessen erstem Match vor TV-Kameras mit 4:0 zu schlagen. Mit Breaks von 85 und 84 Punkten war Trump gestartet. Den dritten gewann er dann aber erst auf Schwarz; Chandler hatte eine 65 vorgelegt.
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Fotocredit: Eurosport
Nach diesen 65 Punkten verschoss Harvey Chandler aber ausgerechnet den Frameball.
Judd Trump kämpfte sich zurück und gewann den Frame noch mit 66:65. Danach war der Widerstand von Chandler gebrochen.
Kleckers feiert Erfolgserlebnis
Lukas Kleckers feierte in Cardiff mit einem 4:0 über Peter Ebdon ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis. Im ersten Frame hatte Ebdon eine 63 vorgelegt, aber der Essener setzte sich noch mit 65:63 durch. Auch den zweiten Durchgang holte er auf Schwarz.
Im dritten Frame hatte der Deutsche dann eine 52 vorgelegt, setzte sich aber wieder erst auf die Farben durch. Und auch den vierten Frame ließ er sich nicht nehmen, obwohl Ebdon lange um Snooker kämpfte.
Kleckers trifft nun auf Thepchaiya Un-Nooh, der Ryan Day mit 4:3 schlug. Dabei hatte Day mit 2:0 und 3:2 geführt, doch nach gutem Beginn lief bei dem Waliser am Ende nicht mehr viel zusammen. Der Thailänder machte nicht nur das 3:3, sondern holte sich dann auch den sehr nervösen siebten Frame.
Ursenbacher und Higgins weiter
Auch Alexander Ursenbacher erreichte die zweite Runde beim Welsh Open. Der Schweizer setzte sich gegen Yan Bingtao mit 4:2 durch. Ursenbacher hatte die ersten beiden Frames gewonnen, doch Yan glich zum 2:2 aus.
Mit einem 50er-Break fand Ursenbacher dann aber wieder in die Erfolgsspur zurück. Er trifft nun aug Zhang Jiankang, der Fan Zhengyi mit 4:3 schlug.
Titelverteidiger John Higgins startete gegen seinen Landsmann Graeme Dott mit einem glatten 4:0. Dott gelang an diesem Tag nichts. Die Formkurve zeigte bei Higgins aber nach oben. So spielte er im ersten Frame nach nervösem Beginn eine 88 und legte im zweiten Frame Breaks von 65 und 51 Punkten nach.
Auch in den folgenden Frames gelangen ihm mehrere mittlere Breaks. Mark Williams hat zum Auftakt seines Heim-Turnieren gerade noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen. In einem rein walisischen Duell setzte er sich mit 4:3 gegen Kishan Hirani durch.
Sein Matchplay brachte den Weltmeister am Ende über die Ziellinie. Hirani war zwischenzeitlich dank einer 126 sogar mit 2:1 in Führung gegangen.
Allen mental ausgelaugt
Shaun Murphy spielte bei seinem 4:1 über Adam Stefanow Breaks von 102, 68 und 78 Punkten. Liam Highfield spielte gegen Liang Wenbo zwar zwei Centuries, darunter mit einer 140 auch das bisher höchste Break in Cardiff, unterlag aber trotzdem mit 3:4.
Ein mental ausgelaugter Mark Allen, wie er nachher im Eurosport-Studio erzählte, biss sich zu einem 4:2 gegen Mark Joyce durch.
Der Nordire hatte zwar den ersten Frame mit einer 54 gewonnen, aber in den nächsten Frames entwickelte sich kein Spielfluss mehr. Erst im sechsten Durchgang lief es für Allen mit einer 82 wieder glatt.
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