In der Partie zwischen Shaun Murphy und Zak Surety gab schon der erste Frame die Marschrichtung vor. Surety hatte eine 62 vorgelegt, aber Murphy konterte mit einer Clearance von 63 Punkten. Eine nachlässige Safety von Surety bestrafte der Magician dann mit einem Break von 107 Zählern zum 2:0.
Im dritten Frame legte Zak Surety wieder eine 60 vor, doch dieses Mal schaffte er es, den Vorsprung zu verteidigen. Shaun Murphy aber übernahm im vierten Frame wieder das Kommando und beendete das Match im fünften Durchgang mit seinem zweiten Century, einer 119.
Auch Judd Trump steht in der zweiten Runde. Der Weltranglistenerste tat sich bei seinem 4:2 über Zhao Jianbo teilweise sehr schwer und profitierte davon, dass Zhao viele seiner Chancen nicht nutzte. Mit einer 117 hatte Trump zum 1:1 ausgeglichen, aber Zhao übernahm mit 2:1 wieder die Führung.
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Dank einer guten Clearance von 67 Punkten glich Trump aber wieder aus und übernahm nach einem Break von 90 Punkten erstmals die Führung. Im sechsten Frame nutzte er dann seine Erfahrung, um den Sieg perfekt zu machen.

Selby und Higgins feiern einen 4:1-Auftaktsieg

Mark Selby begann bei seinem 4:1 über Barry Pinches mit einer 74 und machte sich im zweiten Frame gar auf Maximum-Kurs. Allerdings verschoss er nach 134 Punkten Pink. Zwar holte Pinches auf Schwarz das 1:2, aber insgesamt machte er zu wenig aus seinen Chancen.
Mit einer 109 zum 3:1 fand Selby in die Spur zurück. Der fünfte Frame war dann sehr zerfahren, aber Selby ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.
John Higgins startete bei seinem 4:1 über Steven Hallworth mit Breaks von 130 und 80 Punkten. Stephen Maguire profitierte in den ersten Frames davon, dass Dominic Dale seine Chancen nicht ausreichend nutzte. Erst nach einer spektakulären Kombination im vierten Frame fand der Schotte seine Form und gewann ebenfalls mit 4:1.
Ding Junhui startete mit einem 4:1 über seinen Landsmann Lu Haotian. Die Vorentscheidung fiel im vierten Frame, den Ding mit einer brillanten Clearance von 49 Punkten auf Schwarz holte. Im nächsten Durchgang machte er dann den Sieg mit einer 102 perfekt, dem ersten Century des Turnieres.

Lichtenberg und Ursenbacher gelingt Einzug in die zweite Runde

Simon Lichtenberg steht bei den Welsh Open in der zweiten Runde. Der Berliner schlug in einem Match, das von Problemen mit dem elektronischen Scoring überschattet wurde, Riley Parsons mit 4:2. Alexander Ursenbacher spielte gegen Noppon Saengkham zwar nur ein Top-Break von 44 Punkten, doch das reichte für einen klaren 4:1-Sieg des Schweizers.
Ohne Chance war dagegen Lukas Kleckers. Der Essener unterlag Matthew Selt mit 0:4. Eine Überraschung gelang Brian Ochoiski: Der Franzose schlug Paul Davison mit 4:1.
Begonnen hatte der Tag im Celtic Manor Resort mit einer Schweigeminute für Doug Mountjoy, der am Tag zuvor im Alter von 78 Jahren verstorben war. Mountjoy, ein ehemaliger Bergmann aus Wales, gehörte zu den Spielern, die in der Siebziger- und Achtziger-Jahren Snooker populär gemacht hatten.
Der ehemalige UK- und Masters-Champion galt wie Ray Reardon, Terry Griffiths und Mark Williams als einer der populärsten walisischen Sportler.
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