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Welsh Open 2023: Mark Selby, Ronnie O‘Sullivan, Judd Trump und Co. siegen beim Auftakt in Llandudno
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Publiziert 14/02/2023 um 00:43 GMT+1 Uhr
Mark Selby vermasselte den Start bei den Welsh Open in Llandudno, steigerte sich dann aber deutlich und schlug Jamie O’Neill doch noch mit 4:2. Dabei passten bei Selby zu Beginn weder die Safeties noch klappte es mit dem Lochen. So war er mit 0:2 in Rückstand geraten. Nachdem er im dritten Frame den Einsteiger gelocht hatte und dann auch eine schwere Schwarze änderte sich alles.
Mark Selby during his English Open final victory over Luca Brecel (World Snooker Tour).
Fotocredit: Eurosport
Plötzlich stand ein anderer Mark Selby am Tisch. Mit einer 124 leitete er die Wende ein und spielte danach eine 69 zum 2:2. Der fünfte Frame war noch einmal umkämpft, aber Selby holte sich erstmals die Führung und ließ eine 85 zum Sieg folgen.
Mit einem Arbeitssieg startete Ronnie O’Sullivan bei den Welsh Open. Das 4:0 über Oliver Lines war nicht so klar, wie das Ergebnis es vermuten lässt. O’Sullivan fehlte sichtbar die Matchpraxis. Doch Lines vergab in den ersten beiden Frames selbst beste Chancen. Im dritten Frame reichte ihm sogar eine 64:11-Führung nicht. Mit einer starken Clearance von 58 Punkte holte O’Sullivan das 3:0 und machte anschließend mit einer 91 den Sieg perfekt.
Ähnlich erging es Judd Trump bei seinem 4:0 über David Grace. Auch er profitierte davon, dass Grace zu Beginn seine Chancen nicht nutzte und so den ersten Frame aus der Hand gab. Als Trump dann mit einer guten Clearance von 46 Punkten auf 2:0 erhöhte war der Widerstand von Grace gebrochen. Den dritten Frame gewann Trump zu Null und spielte im nächsten Durchgang eine 68, das einzige Break von mehr als 50 Punkten im Match.
Welsh Open: Titelverteidiger Perry mühelos weiter
Ohne Mühe erreichte Titelverteidiger Joe Perry die Runde der letzten 64. Nur 65 Minuten brauchte der „Gentleman“ für sein 4:0 über Mark King. Shaun Murphy schaffte bei seinem 4:0 über Victor Sarkis Breaks von 61, 75 und 134 Punkten. Jackson Page ließ die walisischen Fans bei seinem 4:1 über Stuart Bingham jubeln. Der Schützling von Mark Williams hatte den ersten Frame verloren, gewann dann aber vier Durchgänge in Folge und spielte dabei eine 131.
In einem mitreißenden Match setzte sich David Gilbert mit 4:2 gegen Marco Fu durch. Fu hatte mit einer 133 zum 2:2 ausgeglichen, aber dann spielte Gilbert Breaks von 77, 58 und 113 Punkten. Neil Robertson schaffte bei seinem 4:1 über Andrew Higginson ein Top-Break von 129 Punkten und kann weiter darauf hoffen, sich doch noch für die Players Championship in der nächsten Woche zu qualifizieren.
Alexander Ursenbacher war bei seinem 0:4 gegen John Higgins chancenlos. Der Schotte spielte Breaks von 96, 135, 53 und 112 Punkten. Mark Williams war bei seinem 4:2 über Michael White schlecht gestartet. White war mit 2:0 in Führung gegangen und hatte auch in den nächsten beiden Frames jeweils mehr als 60 Punkte Vorsprung. Doch beide Male fing ihn Williams noch mit einer brillanten Clearance ab und holte sich dann auch die nächsten beiden Durchgänge.
Mit einer starken Leistung startete auch Jack Lisowski in Llandudno. Bei seinem 4:0 über Zhang Anda spielte er Breaks von 85, 138 und 71 Punkten. Mark Allen schaffte bei seinem 4:1 über Alfie Burden gar eine 97, eine 105 und eine 101.
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Welsh Open : Top 10 (english com)
Quelle: Eurosport
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