World Grand Prix 2023: Ronnie O'Sullivan reichen 61 Minuten - auch Mark Williams und Judd Trump stark

Ganze 61 Minuten reichten Ronnie O’Sullivan. Der Titelverteidiger stürmte beim World Grand Prix im englischen Cheltenham mit einem 4:0 über Barry Hawkins in die zweite Runde. O’Sullivan spielte überragend, während Hawkins eklatante Schwächen beim Lochen offenbarte. Mit Breaks von 108, 64, 52 und 65 Punkten holte sich "The Rocket" in nur 40 Minuten die ersten drei Frames.

Ronnie O'Sullivan at the Masters

Fotocredit: Eurosport

Danach nahm O’Sullivan den Fuß vom Gaspedal. Der vierte Frame dauerte etwa 21 Minten. Hawkins nutzte das aber nicht, obwohl er mit 57:31 in Führung gegangen war. Erneut verschoss er die Schlüsselbälle. O’Sullivan räumte den Tisch ab und holte auf Schwarz auch den vierten Frame.
Der frischgebackene Masters-Champion Judd Trump hatte seine gute Form von London mit nach Cheltenham gebracht. In einer mitreißenden Partie zeigte er keine Müdigkeit und schlug Hossein Vafaei mit 4:2. Die beiden schossen sich über weite Strecken die Breaks um die Ohren.
Vafaei legte zweimal vor, Trump glich zweimal umgehend aus. Dabei spielte der Iraner Breaks von 91 und 68 Punkten, Trump konterte mit Centuries von 107 und 138 Zählern; die 138 ist auch das bisher höchste Break beim World Grand Prix. Auch den sechsten Frame kontrollierte Trump dann dank seiner Offensivqualitäten.
Von der Niederlage im Masters-Finale zeigte sich Mark Williams bestens erholt und startete brillant in den World Grand Prix. Bei seinem 4:1 über seinen walisischen Landsmann Jamie Jones spielte Williams drei Centuries von 104, 100 und 121 Punkten sowie eine weitere 82. Stuart Bingham dagegen konnte nicht an seine Masters-Form anknüpfen.

Saengkham überrascht Selby

Gegen Ding Junhui ging er mit 0:4 unter. Ding beendete das Match mit einer 133.
Noppon Saengkham schaffte in Cheltenham mit einem auch in der Höhe verdienten 4:1 über Mark Selby eine Überraschung. Der Thailänder begann mit einer 122 und erhöhte anschließend auf 2:0. Eine 71 brachte dann aber den ersten Frame für Selby. Im vierten Frame legte Saengkham eine 75 vor, doch Selby holte die beiden Fouls, die er brauchte. Saengkham jedoch hielt dem Druck stand: Er erhöhte trotzdem auf 3:1 und beendete das Match dann mit einer 104.
Ryan Day spielte bei seinem 4:1 über Ricky Walden Breaks von 101, 94 und 70 Punkten. Joe O’Connor war gegen Lu Haotian mit 3:0 in Führung gegangen, doch nach dem 1:3 holte Lu den fünften Frame auf Schwarz. O’Connor aber machte mit einer 117 den 4:2-Sieg perfekt.
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