Mit seiner besten Leistung seit langem hat Graeme Dott Shaun Murphy keine Chance gelassen. Dank perfektem Matchplay setzte sich der Schotte mit 5:1 durch. Im ersten Frame hatte Dott noch Pech, als ihm bei einem Safe-Versuch Rot am Einlauf der Mitteltasche hängenblieb. Mit einer 81 holte Murphy das 1:0.
In den folgenden Frames bekam Murphy aber keine Chance mehr. Mit seinen Safeties stürzte Dott seinen Gegner von einer Verlegenheit in die andere. Dott lochte in den entscheidenden Momenten aber auch selbst schwerste Bälle.
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Erst im sechsten Frame bekam Murphy wieder eine echte Chance, doch nach einer 54 klappte der Split nicht und er verschoss eine dünne Rote. Dott räumte mit einer 62 den Tisch bis Pink ab.

Trump und Junhui feiern Comeback-Siege

Judd Trump war unter Druck, als er gegen Liang Wenbo erstmals in Rückstand geriet. Mit 3:2 hatte der Chinese geführt, als Trump sich im entscheidenden Moment steigerte.
Obwohl Liang in den nächsten drei Frames jeweils die erste Chance hatte, stürmte der Weltmeister mit Breaks von 129, 61 und 105 Punkten zum 5:3-Sieg. Trotz des Erfolges machte Trump aber auch in dieser Begegnung wieder untypisch viele Fehler.
Auch Ding Junhui steigerte sich im Verlaufe seines 5:2-Sieges über Martin O’Donnell. In der Frühphase präsentierte sich Ding noch sehr verunsichert und geriet mit 1:2 in Rückstand.
Mit einer 77 leitete der chinesische Superstar aber die Wende ein und ließ nach dem Interval Breaks von 122, 59, 62 und 50 Punkten folgen. Er trifft nun auf Michael Holt, der Barry Hawkins mit 5:3 schlug.

Da muss er selbst schmunzeln: Selby sichert sich mit Fluke den Frame

Selby lässt nichts anbrennen

Mark Selby ließ auch in seinem zweiten Match in Yushan nichts anbrennen. Der frischgebackene Sieger der English Open schlug Noppon Saengkham mit 5:2. Mit Top-Breaks von 70 und 75 Punkten war Selby bis zur Pause mit 3:1 in Führung gegangen.
Nach dem Interval verkürzte der Thailänder zwar mit einem Century von genau 100 Punkten, aber Selby stellte unmittelbar den alten Abstand wieder her. Aus einem Fluke machte der dreimalige Weltmeister dann im siebten Frame das entscheidende Break von 93 Punkten.
Jack Lisowski kann weiter auf seinen ersten Titelgewinn hoffen. Gegen Xiao Guodong geriet er nicht in Gefahr und setzte sich mit 5:1 durch.

Gilbert und Allen souverän

Noch souveräner erreichte David Gilbert das Achtelfinale. Bei seinem 5:0 über Anthony McGill spielte er Breaks von 110, 68 und 66 Punkten. Mark Allen beendete sein 5:3 über Zhang Anda mit einer 129. Schon zuvor hatte er Breaks von 108, 98, 62 und 57 Punkten gespielt.
Kyren Wilson lag gegen Hossein Vafaei schon mit 3:4 hinten, glich dann aber mit einer 104 aus und holte sich auch den Decider. Thepchaiya Un-Nooh spielte bei seinem 5:2 über Craig Steadman sechs Breaks von 50 oder mehr Punkten, darunter auch eine 102.

"Nein, nein!" Higgins Anfängerfehler kostet den Frame

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