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Leon Ulbricht sichert sich in Erzurum dritten Weltcup-Sieg - Martin Nörl starker Sechster: "Absolute Genugtuung"
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Update 06/03/2026 um 20:35 GMT+1 Uhr
Leon Ulbricht hat die Abwesenheit einiger Top-Fahrer genutzt und sich mit seinem dritten Weltcupsieg für seine Olympia-Panne revanchiert. Der 21-Jährige raste im türkischen Erzurum beim ersten Rennen nach den Winterspielen wie im Vorjahr ganz nach oben aufs "Stockerl". Der US-Amerikaner Theodore Mclemore und Aidan Chollet aus Frankreich hatten im Finale klar das Nachsehen gegen ihn.
Dritter Weltcupsieg: Ulbricht triumphiert in Erzurum
Quelle: Eurosport
"Es ist so befriedigend", sagte Ulbricht, "ich kann es gar nicht beschreiben. Ein wunderbarer Tag für mich. Unsere Bretter waren Raketen heute. Ich bin happy."
Für Ulbricht, der auf Platz zwei der Gesamtwertung vorrückte, war es die fünfte Podestfahrt seiner Karriere - die erste eines deutschen Snowboardcrossers in diesem Winter. Martin Nörl wurde im vierten Rennen der Saison am Berg Palandöken Sechster.
Bei Olympia in Livigno vor drei Wochen war Nörl nach einer Berührung durch einen Konkurrenten gestürzt und hatte dabei Ulbricht abgeräumt. Der Erfolg von Erzurum sei "absolute Genugtuung", meinte Ulbricht: "Der Frust von Olympia ist noch nicht ganz weg. Der Sieg gleicht das ein bisschen aus."
Auch am Freitag in Ostanatolien hatte er brenzlige Situationen zu überstehen, bei starkem Schneefall und auf holpriger Piste kam er mehrmals beinahe zu Fall.
Kanada und Italien verzichten
Aufgrund der räumlichen Nähe des Wettkampfortes zum Iran - die Grenze liegt nur rund 300 km entfernt - hatten einige Athletinnen und Athleten auf eine Anreise verzichtet. Die Teams aus Kanada und Italien fehlten ganz, auch die erste Garde aus den USA verzichtete. Der Olympia-Dritte und frühere Weltmeister Jakob Dusek (Österreich) fehlte krank.
Im Frauen-Rennen wurde Jana Fischer Zehnte. Die Französin Lea Casta feierte ihren sechsten Weltcupsieg. Am Sonntag findet in Erzurum noch je ein weiterer Wettkampf statt. Danach sind die Snowboardcrosser noch im Montafon in Österreich (15. März) und am Mont Sainte-Anne in Kanada (28./29. März) gefordert.
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(SID)
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