Olympia-Traum geplatzt: Genickbruch bei Snowboarder Cam Bolton - Australier geht es "Umständen entsprechend gut"
VonLukas Fegers
Publiziert 11/02/2026 um 13:49 GMT+1 Uhr
Schock-Diagnose für Snowboarder Cam Bolton: Der Australier brach sich im Training das Genick - damit endeten seine Olympischen Winterspiele 2026, bevor sie in seiner Paradedisziplin erst richtig losgehen. Nach einem Sturz am Montag hatte Bolton über Schmerzen im Nackenbereich geklagt. Als diese am Dienstagmorgen anhielten, folgten Untersuchung und Diagnose. Nun liegt der 35-Jährige im Krankenhaus.
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Quelle: Eurosport
Bei der Untersuchung hatten die Ärzte zwei stabile Halswirbelfrakturen in Boltons Genick festgestellt. Aufgrund der Verletzung wurde er von Livigno in eine Mailänder Klinik geflogen.
Für immerhin leichte Entwarnung sorgte die australische Delegations-Chefin Alisa Camplin. "Cam wollte, dass seine Teamkollegen informiert sind und sie wissen lassen, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht und er gut umsorgt wird", erklärte die ehemalige Freestylerin.
Camplin zufolge sei auch Boltons Ehefrau inzwischen bei ihm. Der Snowboarder wisse, "wie ernst wir die Unterstützung um ihn herum nehmen, und die Kommunikation war wirklich gut. Ich bin stolz auf das Maß an Fürsorge."
Bolton hatte im Vorjahr bei der WM die Silbermedaille im Team-Snowboardcross gewonnen. Die diesjährigen Winterspiele sollten nach 2014, 2018 und 2022 seine vierte Olympia-Teilnahme sein. Anstelle von Bolton wurde mittlerweile Debütant James Johnstone für die Snowboardcross-Qualifikation am Donnerstag nachnominiert.
Beim Training am Montag war Bolton derweil nicht der einzige Australier, der verunglückte.
Auch Halfpipe-Snowboarderin Misaki Vaughan stürzte und verletzte sich am Kopf. Die 20-Jährige darf sieben Tage nicht fahren - damit verpasst sie die Qualifikation am Mittwochvormittag.
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