Snowboarder Mark McMorris muss nach Sturz auf Big-Air-Wettkampf verzichten - Kanadier hofft auf Slopestyle-Teilnahme

Der kanadische Snowboard-Star Mark McMorris muss nach einem heftigen Sturz auf den Big-Air-Wettkampf bei Olympia in Mailand und Cortina verzichten. Der 32-Jährige wurde zwar am Donnerstag einen Tag nach dem Trainingscrash aus dem Krankenhaus entlassen, war aber noch nicht einsatzfähig für die Qualifikation am gleichen Abend. Es ist ein übler Tiefschlag für den Medaillensammler.

"Okay - der war Hammer!" So fliegt McMorris zu WM-Gold im Big Air

Quelle: Eurosport

"Ich habe mir den Kopf angestoßen und bin deshalb nicht im Big Air dabei", schrieb McMorris auf "Instagram": "Zum Glück sieht es für Slopestyle besser aus."
McMorris war 2021 Weltmeister im Big Air, seine drei olympischen Bronzemedaillen holte er aber im Slopestyle (2014, 2018, 2022). In dieser Disziplin geht es erst am 18. Februar um die Medaillen.
Damit, sich nach schweren Verletzungen wieder zurückzukämpfen, hat McMorris Erfahrung. Im März 2017 krachte er beim Training in Whistler gegen einen Baum. Er erlitt eine Reihe schwerer Verletzungen, darunter einen Kieferbruch, einen Bruch des linken Arms, des Beckens und der Rippen und musste in ein künstliches Koma versetzt werden.
Schon elf Monate später, bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang, stand er wieder auf dem Board - und gewann Olympia-Bronze im Slopestyle.
(mit SID)
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Nach 17 Knochenbrüchen zur Medaille: Sportwunder McMorris

Quelle: Eurosport


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