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Special Olympics: Bob Beamon sieht "noch viel Arbeit vor uns" - Ulla Schmidt erhofft sich nachhaltigen Schub
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Publiziert 20/06/2023 um 14:01 GMT+2 Uhr
Tartanbahn statt Weitsprunggrube: Leichtathletik-Legende Bob Beamon hat die Special Olympics World Games besucht - und gleich mitgemacht. "Es ist mein erster 100-Meter-Lauf seit über 50 Jahren. Ich war schließlich auch Weitspringer", sagte Beamon. Die frühere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erhofft sich von den Special Olympics in Berlin einen nachhaltigen Schub für mehr Inklusion.
Bob Beaman, Matthias Mester
Fotocredit: Getty Images
Der 76-Jährige Beamon fühlt sich den Weltspielen seit den Anfängen verbunden.
"Das hier in Berlin sind wirklich nicht meine ersten Special Olympics", sagte der Amerikaner.
"Ein Familienmitglied von mir trat 1968 bei den Special Olympics an und gewann eine Goldmedaille. Auch ich gewann dann eine bei den Olympischen Spielen. Das war eine schöne Sache für meine Familie."
Beamon holte damals in Mexiko-Stadt mit seinen legendären 8,90 m Gold. "Es wurde viel erreicht", sagte Beamon über die Special Olympics: "Wir haben aber auch noch viel Arbeit vor uns."
Schmidt: "Träume davon, dass Sommermärchen zu wiederholen"
Die heutige Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Schmidt wünscht sich, "dass noch mehr Sportvereine ihre Aufgabe wahrnehmen und noch mehr Menschen mit Beeinträchtigung trainieren", sagte Schmidt im Interview mit dem "SID".
Viele der Athletinnen und Athleten bei den Weltspielen für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung (bis 25. Juni) sind in der Lebenshilfe aktiv und haben sich in den Werkstätten der Hilfsorganisation auf das Großevent in der Hauptstadt vorbereitet.
"Ich habe immer den Traum, dass wir das Sommermärchen wiederholen", sagte Schmidt, die glaubt, dass die Special Olympics "gerade in unseren Zeiten, die so unsicher sind, wo es viel Spaltung in der Gesellschaft gibt, in denen Krieg herrscht, einfach eine positive Lebensstimmung wieder darstellen können."
Schmidt setzt sich seit vielen Jahren für Menschen mit Handicap ein, von 2001 bis 2009 war sie Bundesministerin für Gesundheit. Die Weltspiele in Berlin verfolgt sie vor Ort, vor allem für die Leichtathletik- und Schwimmwettkämpfe begeistert sie sich.
So ein Ereignis setze bei den Athletinnen und Athleten "nochmal viele Kräfte frei. Das ist das besondere Zeichen für Inklusion, Inklusion bedeutet dabei sein, von Anfang an und mittendrin - und das sind die Special Olympics."
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(SID)
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Begegnungen ohne Grenzen - Faszination Special Olympics World Games
Quelle: Eurosport
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