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Speedway-GP in Riga: Anders Thomsen nach Horror-Crash im Krankenhaus - Teamchef mit leichter Entwarnung
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Publiziert 12/08/2023 um 18:03 GMT+2 Uhr
Ein Horror-Crash hat den Speedway-GP in Riga überschattet. Bereits im zweiten Heat verlor Anders Thomsen nach einer Berührung mit Jason Doyle die Kontrolle über sein Motorrad, krachte frontal in die Streckenbegrenzung und wurde über die Bande geschleudert. Die Ärzte versorgten den Dänen umgehend. Teamchef Nicki Pedersen gab kurz nach dem Crash leichte Entwarnung. Der Sieg ging an Bartosz Zmarzlik.
Übler Sturz in Riga: Thomsen über die Bande geschleudert
Quelle: Eurosport
Thomsen habe zwar für einen kurzen Moment das Bewusstsein verloren und könne sich nicht an den Crash erinnern.
"Der Unfall sah sehr schlimm aus. Er ist aber zum Glück auf dem Gras gelandet", sagte der 46-Jährige. Thomsen habe eine Gehirnerschütterung erlitten und sich das Handgelenk gebrochen.
Schwere Folgen deuteten sich zunächst nicht an. "Er konnte die Beine, die Arme und den Nacken bewegen. Natürlich ist er etwas steif, aber wenn er bei so einem schweren Unfall mit einer Gehirnerschütterung und einem gebrochenen Handgelenk davonkommt, dann ist das glücklich", erklärte Pedersen.
Der Speedway-Veranstalter bestätigte später bei Twitter, dass sich Thomsen zu weiteren Checks auf dem Weg ins Krankenhaus befinde, sich aber bewegen könne und bei Bewusstsein sei.
Zmarzlik baut Vorsprung aus
Dass Bartosz Zmarzlik in Lettland seinen vierten Saisonsieg einfuhr, rückte durch den Unfall beinahe schon in den Hintergrund. Als Siebter rettete sich Zmarzlik mit neun Punkten in das Halbfinale, ließ der Konkurrenz dann aber einmal mehr keine Chance.
Im Finale trotzte der 28-Jährige dann zwei Abbrüchen und verwies den Schweden Fredrik Lindgren, der als Vorlauf-Bester ins Halbfinale eingezogen war, und den Slowenen Martin Vaculik auf die Plätze zwei und drei.
"Ich habe viele Fehler gemacht, habe vor dem Halbfinale und dem Finale aber zu mir gefunden. Ich bin sehr glücklich über den Sieg", sagte Zmarzlik nach seinem Triumph.
Damit baute der Weltmeister seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf Lindgren weiter aus und liegt nun 22 Punkte vor dem Schweden.
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