Speedway of Nations: Polen holt gegen Tschechien neunten U21-WM-Titel in Folge - Wiktor Przyjemski stürzt

Polen bleibt in der U21-Kategorie weiter die dominierende Speedway-Nation. Das polnische Team sicherte sich am Freitagabend beim Speedway of Nations im dänischen Vojens den neunten U21-Titel in Folge. Im Finale schlug das polnische Duo Jakub Miskowiak/Mateusz Cierniak die beiden Tschechen Petr Chlupac und Jan Kvech nach vier gefahrenen Runden 6:3. Bronze ging an Großbritannien.

Polen hat zum 15. Mal den WM-Titel in der U21-Kategorie gewonnen

Fotocredit: Eurosport

Schon im Vorfeld galten die Polen als 14-maliger Titelträger als die Top-Favoriten. Dieser Rolle wurden sie am Freitagabend eindrucksvoll gerecht, auch wenn sie schon früh am Abend einen Rückschlag verkraften mussten: Wiktor Przyjemski stürzte in Heat sechs gegen Lettland und musste anschließend durch Mateusz Cierniak ersetzt werden.
Im Finale gegen die stark auftrumpfenden Tschechen mussten die Polen allerings lange zittern. Zwischenzeitlich lag nämlich das Nachbarland mit den Plätzen zwei und drei auf Titelkurs. Doch in der vorletzten Runde verlor Petr Chlupac aufgrund von Problemen an seiner Rennmaschine seine dritte Position. So siegten Jakub Miskowiak/Mateusz Cierniak letztlich 6:3 und machten den insgesamt 15. WM-Titel in der U21-Klasse für ihre Nation perfekt.
Die Bronzemedaille sicherte sich das Team aus Großbritannien vor Lettland. Gastgeber Dänemark erreichte Rang fünf. Australien und Schweden mussten sich mit den Rängen sechs und sieben begnügen. Ein deutsches Team war in Vojens nicht am Start.
Am Samstag endet der Speedway of Nations mit dem Finalabend bei den Senioren, bei dem sieben Nationen um den Titel kämpfen. Auch hier zählt Polen zu den Top-Favoriten.

Speedway of Nations: Polen musste im ersten Halbfinale in den Decider gegen Deutschland

Der Finaleinzug stand für die Star-Truppe um Weltmeister Bartosz Zmarzlik jedoch lange auf der Kippe. Im ersten Halbfinale am Mittwoch mussten sie gegen Deutschland überraschend in den Entscheidungslauf. Dort gelang den Topfavoriten erst im Decider der Sprung ins Finale.
Für die beiden Deutschen Kai Huckenbeck und Norick Blödorn bedeutete die Niederlage das Ende aller Finalträume.
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