Isabell Werth ist eine Klasse für sich. Seit Monaten führt sie die Weltrangliste der Dressurreiter an. Daran ändert sich auch in diesem Monat nichts. Mit aktuell 2948 Punkten hält sie die Konkurrenz souverän auf Abstand. Platz zwei belegt Sönke Rothenberger, ebenfalls seit einigen Monaten. Doch es ist fraglich wie lange er diese Position noch halten kann. In diesem Monat sind 2586 Punkte für ihn notiert. Seine Position ist damit überaus wackelig. Denn die Dänin Cathrine Dufour liegt nur drei Punkte hinter ihm (2583). Die US-Amerikanerin Laura Graves ist mit 2578 Punkten derzeit (wie auch im Vormonat) auf Platz vier und ebenfalls sehr dicht auf den Fersen.
Zwei junge Reiterinnen haben es sich zum Ziel gesetzt Siege im Viereck zu holen und an Isabell Werth vorbeizuziehen. Zum einen die 26-jährige Dänin Cathrine Dufour, zum anderen die 30-jährige US-Amerikanerin Laura Graves. Beide sind in der Weltrangliste unter den Top 5, beide sind derzeit mit ihren Pferden in Bestform unterwegs. Doch nur eine wird beim Weltcup-Finale in Paris Mitte April die Chance haben, sich mit Isabell Werth zu messen. 
Die Dänin Cathrine Dufour hat sich in den letzten zwölf Monaten mit ihrem inzwischen 15-jährigen Wallach Atterupgaards Cassidy stetig steigern können. Sie hat es geschafft Isabell Werth bei der Weltcup-Etappe von Göteborg im Februar sowohl den Sieg im Grand Prix wie auch den Sieg in der Kür vor der Nase wegzuschnappen. Sicher, die Dressurreiterin, die seit kurzem mit Nathalie zu Sayn-Wittgenstein trainiert, möchte Isabell Werth auch gerne beim Weltcup-Finale in Paris herausfordern. Doch sie wird Mitte April nicht in der Stadt an der Seine dabei sein. Sie hatte lediglich zwei Etappen der laufenden Weltcup-Saison wahrgenommen, um sich zu qualifizieren und auf eine Wildcard gehofft. Die ist ihr nun von der FEI verwehrt worden. Das Duell Isabell Werth – Cathrine Dufour wird im April daher nicht stattfinden. 
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Anders sieht es für Laura Graves aus. Die US-Amerikanerin hat sich in den USA für das Weltcp-Finale qualfiziert und ist in der letzten Zeit von Sieg zu Sieg geritten. Auch sie hat Isabell Werth im Visier und möchte an der besten der Dressurreiterin der Welt vorbeipiaffieren und -passagieren, hinauf auf den Siegerplatz, ganz oben auf das Podest. Mit ihrem Spitzenpferd Verdades kann sie es schaffen, dicht an Isabell Werth heranzukommen. Sattelt die Dressurkönigin ihre Stute Weihegold in Paris, so wie es geplant ist, wird es schwer für Laura Graves den Sieg zu holen. Doch mit einem zweiten Platz hinter Isabell Werth könnte sie so viele Pukte holen, dass sie im nächsten Monat auf der Weltrangliste auf Platz zwei steht. Und damit wäre sie zumindest in dieser Hinsicht dicht dran an der Nummer eins der Welt.
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