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Patrice Delaveau siegt bei den Longines Masters in Hong Kong
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Publiziert 12/02/2018 um 16:21 GMT+1 Uhr
Bei der alles entscheidenden Springprüfung des CSI5* in Hong Kong, dem Longines Grand Prix, standen an diesem Wochenende drei Reiter auf dem Podium, die mit ihren Pferden exzellente Runden gezeigt hatten und die am Ende nur wenige Hundertstel Sekunden trennten. Für Daniel Deußer war das Ergebnis besonders enttäuschend.
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Daniel Deußer wurde bei seinem Ritt im Longines Grand Prix besonders sorgsam begutachtet. Als Sieger der Etappe von Paris, war er mit der Chance nach Hong Kong gereist, sich den Grand Slam Bonus in Höhe von 2,25 Mio Euro zu sichern. Dafür hätte er im Longines Grand Prix von Hong Kong ebenfalls den Sieg holen müssen und zusätzlich auch noch den Sieg in New York, Ende April. Doch am Ende stand Daniel Deußer auf dem Podium auf dem Bronzerang. Knapp am Sieg vorbei zu reiten, bedeutete in diesem Fall eine große Chance verloren zu haben.
Die gute Nachricht: Daniel Deußer und sein Spitzenpferd Cornet D’Amour sind in Topform. Das Paar erzielte am Freitag im Hauptspringen einen Sieg und zeigte am Sonntag im Longines Grand Prix zwei souveräne Nullrunden. Cornet D’Amour, der erst im letzten Quartal 2017 wieder in den Top-Sport zurück gekehrt war, zeigt sich zuverlässig mit Bestleistungen, springt meisterlich und es sieht so aus, als habe die Pause und der vorsichtige Aufbau dem Cornet Obolensky-Sohn zurück zur Spitzenverfassung verhelfen können. Er zeigt sich wie 2014 motiviert, schnell und fehlerfrei.
Als neunter Starter im Stechen des Longines Grand Prix angetreten, sah es kurz so aus, als würde Daniel Deußer seinen zweiten Sieg in der aktuellen Longines Masters Saison perfekt machen können. Doch direkt nach ihm absolvierte der Franzose Patrice Delaveau den Parcours noch einen Hauch schneller und der Traum vom zweiten Sieg war ausgeträumt. Als letzter Starter sorgte dann Max Kühner mit seinem Ergebnis – Platz zwei – dafür, dass es am Ende bei Daniel Deußer nur Platz drei wurde. Den Sieg für einen Moment schon in Sichtweite vor Augen haben, und dann doch Platz drei belegen, das kann schon frustrierend sein. Doch genau das gehört zum täglichen Brot der Springreiter. Entschieden ist das Springen immer erst, wenn der letzte Reiter im Ziel ist.
Wie Daniel Deußer zuvor, steht jetzt Patrice Delaveau unter Erfolgsdruck. Für ihn ist zwar der Bonus von 2,25 Mio Euro keine Option, da sein erster Sieg mitten in der Saison liegt, doch kann er sich den Bonus in Höhe von 1 Mio Euro sichern, sofern er die Siege in den nächsten beiden Etappen der Logines Masters Serie gewinnt: New York (Ende April) und Paris (Dezember).
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