50 Punkte liegen Kawasaki und Ducati derzeit getrennt. Außerdem könnte Rea seine Siegesserie erneut fortsetzen und seine 2015 aufgestellte Bestmarke noch übertreffen.
14 Siege sind dem Briten in seiner ersten Champion-Saison auf der ZX-10R gelungen, 2017 steht er derzeit bei zwölf. Bei noch vier zu fahrenden Rennen hat er durchaus noch gute Chancen, diesen Bestwert zu egalisieren. Außerdem konnte der 30-Jährige noch nie ein Rennen in Jerez de la Frontera gewinnen - nur eine von zwei aktuellen Strecken, auf dem er noch nicht triumphierte.
Vor dem Jerez-Wochenende meint Rea:
Superbike
Davies siegt vor Yamaha-Duo, Rea scheidet aus
01/10/2017 AM 14:47
Das waren ein paar stürmische Wochen nach Magny-Cours und dem Sieg meiner dritten Meisterschaft. Endlich beginne ich es auch zu realisieren. Ich habe diese Wochen genossen, in denen ich in Belfast einige PR-Termine absolvierte und das Supercross-Event in Las Vegas besuchte.
Allerdings freue er sich bereits wieder darauf, auf dem Bike zu sitzen. Nachsatz: "Obwohl ich noch nie ein Rennen in Jerez gewinnen konnte."

Sykes hofft auf Vizetitel

Die Rennstrecke wurde erst vor Kurzem neu asphaltiert, daher sei es besonders wichtig, die Grundabstimmung am Freitag zu erarbeiten. "Zuletzt hatte ich ein sehr gutes Gefühl auf der ZX-10RR, daher erwarte ich ein starkes Wochenende." Teamkollege Tom Sykes hofft ebenfalls auf ein starkes Wochenende nach seinem Comeback in Frankreich, wo er ein Podium und einen siebten Platz einfahren konnte. Der 32-Jährige liegt derzeit auf dem zweiten Platz in der Wertung, gerät jedoch von Ducati-Fahrer Chaz Davies unter Druck. Neun Punkte trennen die beiden.
Sykes kämpft demnach in den verbleibenden zwei Runden noch um den Vizetitel hinter seinem Teamkollegen. Ein weiteres Podium wäre außerdem sein insgesamt 100. Podestplatz. "Wir haben noch ein paar Dinge zu erledigen vor Saisonende und ich freue mich darauf, wieder in Jerez zu fahren. Wir haben dort zuvor gewonnen und haben auf der Strecke viel getestet. Ich freue mich, wieder aufs Bike zu steigen, obwohl ich durch die Handverletzung noch nicht wieder 100 Prozent fit bin", gesteht er. Diese hatte er sich bei einem schweren Unfall in Portimao zugezogen.
Sykes betont jedoch, dass es ihm bereits besser gehe als noch in Frankreich. "Das verschafft mir zusätzlich Selbstvertrauen und Motivation. Vielen Dank an alle, die mir geholfen haben. Es ist unglaublich, wie weit wir es in so kurzer Zeit schon gebracht haben mit der Verletzung." Für das Wochenende in Spanien steht seine Herangehensweise fest: "Wir müssen wiederholen, was wir in Frankreich gemacht haben. Ich war positiv überrascht über die Pace dort. Das hat gut für mich funktioniert."
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