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Schwimm-EM: Lou Massenberg/Jonathan Schauer holen Gold im Synchronwettbewerb – Pauline Pfeif gewinnt erneut Silber
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Update 03/08/2026 um 22:47 GMT+2 Uhr
Die Wasserspringer Lou Massenberg und Jonathan Schauer haben bei der Schwimm-EM 2026 in Paris für die zweite deutsche Goldmedaille gesorgt. Das Duo aus Halle sicherte sich im Synchronwettbewerb vom 3-m-Brett am Montagabend mit 423,84 Punkten den Titel. Wenig später schnappte sich Vizeweltmeisterin Pauline Pfeif im Einzel-Wettkampf mit 305,30 Punkten ihre zweite Silbermedaille in Paris.
Lou Massenberg und Jonathan Schauer krönen sich zum Europameister vom 3-m-Brett
Fotocredit: Getty Images
"Dass es für Gold gereicht hat, ist unbeschreiblich", sagte Synchron-Weltmeister Schauer. Im Training sei es in der französischen Hauptstadt zuvor nicht so gut gelaufen, berichtete Massenberg: "Aber im Einspringen habe ich schon gemerkt, dass es heute anders ist, das Gefühl für die Sprünge kam etwas mehr zurück. Dann hat es im Wettkampf jedes Mal unten gepasst."
Auch im Jahr zuvor war der Titel dank Moritz Wesemann und Timo Barthel nach Deutschland gegangen.
Nun taten es ihnen Massenberg und Schauer gleich und ließen dabei die unter neutraler Flagge startenden Russen Jewgeni Kusnezow und Nikita Schleicher (408,99 Punkte) und Stefano Belotti und Matteo Santoro aus Italien (386,07) hinter sich.
Während es für den 21 Jahre alten Schauer das erste EM-Edelmetall war, schraubte Massenberg seine Bilanz auf insgesamt elf EM-Medaillen hoch.
In den vergangenen Jahren sicherte sich der 25-Jährige unter anderem den europäischen Titel im Team (2019) und im Mixed-Synchronwettbewerb an der Seite von Tina Punzel (2018, 2022), die ihre Karriere mittlerweile beendet hat.
Pfeif holt die fünfte deutsche Medaille
Im Einzel der Frauen legte Pfeif kurz darauf die nächste deutsche Medaille nach. Die Vizeweltmeisterin hatte am Samstag zusammen mit Elena Wassen bereits Silber im Synchronwettbewerb geholt.
Wassen wurde am Montagabend mit 275,85 Punkten Zehnte, Pfeif musste mit ihren 305,30 Zählern nur Maisie Bond aus Großbritannien den Vortritt lassen, die mit 327,05 Punkten überragte.
Für die deutschen Wasserspringer stehen damit bislang vier Medaillen bei den europäischen Titelkämpfen zu Buche. Am Samstag hatte sich Wesemann vom 1-m-Brett bereits zum Europameister gekrönt.
Am Sonntag waren Lena Hentschel und Luis Avila Sanchez zu Bronze im Mixed-Synchronwettbewerb vom 3-m-Brett gesprungen.
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(SID)
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