Alexander Zverev bilanziert seine Saison 2025 und gesteht Fehler ein: "Es war ein fürchterliches Jahr"
VonThomas Gaber
Publiziert 04/08/2025 um 21:13 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev feiert derzeit in Toronto ein gelungenes Turnier-Comeback auf der ATP Tour. Seine Leistungen auf dem Court bezeichnete Deutschlands Nummer eins im "Nothing Major"-Podcast der ehemaligen Profis John Isner, Sam Querrey und Steve Johnson indes als "schrecklich". Zverev gab zu, nach dem verlorenen Australian-Open-Finale gegen Jannik Sinner durch ein tiefes Tal gegangenen zu sein.
Zverev mit Kurzauftritt ins Masters-Viertelfinale
Quelle: Perform
"Um ehrlich zu sein, aus persönlicher Sicht war es bisher ein fürchterliches Jahr. Ich habe mich auf dem Platz oft verloren gefühlt", sagte Zverev.
Die klare Niederlage im Melbourne-Endspiel gegen Sinner (3:6, 6:7 (4:7), 3:6) habe er nicht verkraftet. "Ich erinnere mich, dass ich in dieses Match gegangen bin und dachte, ich würde gewinnen. In den anderen beiden Grand-Slam-Finals hatte ich so viele Chancen - es waren Fünf-Satz-Schlachten. Aber gegen Jannik war ich chancenlos", so Zverev.
Sinner habe in diesem Match "alles viel besser gemacht als ich. Ich bin vom Platz gegangen und habe gedacht: 'Was soll ich jetzt tun?' Nach diesem Match habe ich eine sehr schwierige mentale Phase durchgemacht."
Doch statt abzuschalten, drückte Zverev weiter aufs Gaspedal. "Ich habe einige Fehler gemacht. Anstatt mich zu Hause auszuruhen und das Geschehene zu verarbeiten, blieb ich nur drei Tage zu Hause und flog dann nach Argentinien. Dort hatte ich einige meiner besten Momente abseits des Platzes. Aber als ich spielte, hatte ich das Gefühl, dass meine Motivation nicht dieselbe war, als ob ich schreckliches Tennis spielen würde."
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/01/26/4090626-82950168-2560-1440.png)
Finale: Zverev beißt sich an Sinner die Zähne aus - Highlights
Quelle: Eurosport
Zverev: "War monatelang ausgebrannt"
Die Süd- und Mittelamerika-Tour bezeichnete der 28-Jährige als "großen Fehler. In gewisser Weise war ich mehrere Monate lang ausgebrannt. Ich fühlte mich nicht motiviert zu spielen, zu trainieren, ich hatte keinen Spaß mehr auf dem Platz. Ich habe im Laufe der Saison den Preis dafür bezahlt."
In Toronto trifft der an Nummer eins gesetzte Zverev im Viertelfinale in der Nacht auf Dienstag auf den Australier Alexei Popyrin.
Das könnte Dich auch interessieren: Zverev verrät nervigsten Gegenspieler: "Verwandelt sich in Djokovic"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/08/04/image-fcd2108b-ab02-4ccf-b7e9-b814a68e0045-85-2560-1440.jpeg)
Heiße Debatten zwischen Shelton und Cobolli nach Achtelfinale
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung