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Alexander Zverev sehnt Ende der Corona-Krise herbei
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Publiziert 19/04/2020 um 11:05 GMT+2 Uhr
Deutschlands derzeit bester Tennisspieler Alexander Zverev vermisst das Spielgeschehen. Das verriet der Hamburger in einem Video-Chat mit Bayern-Profi Thomas Müller auf der "Instagram"-Seite von "adidas". "Ich habe das Gefühl, ich trainiere fünf, sechs Stunden am Tag. Ich weiß nur nicht, für was ich trainiere", sagte Zverev. Zuhause falle dem Tennis-Star daher durchaus die Decke auf den Kopf.
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Zumal er davon überzeugt sei, dass er im Verhältnis zur Vorsaison einige Punkte auf der Tour gutmachen könnte. "Der Aufschlag kommt jetzt auch gerade super. Da dachte ich mir auch: Scheiße, warum spielen wir jetzt gerade nicht?", so der Weltranglisten-Siebte.
Müller sieht das ähnlich. "Man sitzt so ein bisschen auf glühenden Kohlen, man weiß nicht wann es weitergeht", gestand der Weltmeister von 2014. Die Stimmung habe sich aber gebessert, seit er wieder mehr mit dem Ball trainieren könne.
Mit Familie in Florida
Aktuell befindet Zverev sich mit seinen Eltern sowie seinem Bruder Mischa und dessen Familie in Florida. "Wir sind jetzt hier schon seit sechs Wochen. Und nach sechs Wochen wollen wir uns auch die Köpfe einschlagen", sagte er mit einem Augenzwinkern.
Der Halbfinalist von Melbourne gab zu, dass ihm das gemeinsame Krafttraining mit dem FC Bayern per Videokonferenz ziemlich zugesetzt habe. "Ich bin ja so wie du, ich hab ja keine Muskeln", antwortete er Müller.
Müller dagegen habe sich mit den Cyber-Trainings mittlerweile angefreundet.
"Unser Fitness-Trainer, der Peter (Schlösser, Anm. d. Red.), der macht ja funktionelles Training", erklärte der Bayern-Star dazu. "Wir haben das mit ihm vor zwei, drei Jahren angefangen. Am Anfang haben wir auch gedacht, also wir Fußballer, was macht jetzt der da für Übungen vor? Wir sind doch jetzt nicht im Rentner-Yoga-Pilates-Kurs. Aber danach hat's geglüht, das war unglaublich."
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