Alexander Zverev und Federer-Management-Agentur Team8 trennen sich, Mischa Zverev übernimmt

Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev und seine Management-Agentur Team8 gehen getrennte Wege. Wie der Weltranglistensiebte am Montag bei "Instagram" bekannt gab, wird er künftig noch stärker auf die Betreuung durch seine Familie setzen. Bereits Anfang Januar hatten Zverev und sein spanischer Trainer David Ferrer überraschend ihre Zusammenarbeit beendet.

Alexander Zverev (links) und Roger Federer

Fotocredit: Getty Images

Zverev hat viel Zeit verbracht, "über meine kurz- und langfristigen Strategien" nachzudenken. "Deshalb, und aufgrund der andauernden weltweiten Restriktionen, habe ich mich entschlossen, zurück zu den Wurzeln zu gehen", schrieb er und dankte Team8, der von Superstar Roger Federer mitgegründeten Agentur, die Zverev seit Sommer 2019 betreut hatte.
Beide Seiten "fühlen, dass es die richtige Entscheidung ist, dass meine Familie wieder eine größere Rolle übernimmt", schrieb Zverev weiter. So werde seine Familie um Vater Alexander senior das Training übernehmen, während ihm sein Bruder Mischa und sein Freund und Hitting-Partner Sergej Bubka junior, Sohn der ukrainischen Stabhochsprung-Legende, beim Management behilflich sein würden.
Erst Ende des vergangenen Jahres hatte Zverev vor Gericht in der knapp zwei Jahre dauernden Auseinandersetzung mit seinem Ex-Manager Patricio Apey gesiegt.
Bereits Anfang Januar hatten Zverev und sein spanischer Trainer David Ferrer überraschend ihre Zusammenarbeit beendet. Derzeit wird Deutschlands bester Tennisspieler von seinem Vater Alexander sowie von seinem Bruder Mischa betreut.

Hordoff: Becker und Zverev "fantastische Kombination"

Für Dirk Hordoff, Vize-Präsident des Deutschen Tennis Bundes, ist jedenfalls auch eine Zusammenarbeit zwischen Zverev und Boris Becker denkbar. Er sagte gegenüber "Münchner Merkur" und "tz", dass dies "eine fantastische Kombination" sei.
Der 64-Jährige meinte: "Boris hat mich als Trainer und auch beim DTB vollkommen überzeugt". Der ehemalige Trainer von Novak Djokovic habe "als ehemaliger Champion alles, was Alexander braucht", so Hordoff.
"Sie sprechen dieselbe Sprache. Boris kennt sich mit der deutschen Öffentlichkeit aus, kann hier Alexander bestimmt noch ein paar Tipps geben", erklärte er. Der DTB-Vize-Präsident glaube deswegen, dass "Boris und Alexander in Zukunft einmal zusammen arbeiten werden."
(mit SID)
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Quelle: Eurosport

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