Seit langem wird im Zuge der Grand-Slam-Turniere kontrovers diskutiert, inwieweit sich das Herren- und Damen-Tennis in Bezug auf das gespielte Format einander angleichen sollen. Denn während die Männer-Konkurrenz bei Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open vom gewohnten Best-of-Three-Format (zwei Gewinnsätze) abweicht und sich stattdessen im Best-of-Five (drei Gewinnsätze) duelliert, bleibt für die Frauen alles beim Alten.

Während sich unter anderem die Nummer eins der Welt, Novak Djokovic, als starker Befürworter einer Reduzierung der Herren-Matches auf Best-of-Three outet, plädiert die zweifache Grand-Slam-Siegerin Amélie Mauresmo für Fünfsatz-Matches bei den Damen.

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"Ich bin sehr dafür. Ich bin dafür, dass Frauen zunächst in den Grand-Slam-Finals fünf Sätze spielen", sagte die 41-Jährige gegenüber "Eurosport" und konkretisierte:

"Es gibt oft einseitige Endspiele. Ich denke, es würde den Spielerinnen ermöglichen, besser in Finale hineinzukommen. Und warum sollte man das dann nicht auch aufs Halbfinale usw. ausweiten? Ich denke, es würde das Damentennis auf eine andere Ebene heben."

Mauresmo gewann während ihrer Karriere nicht nur zwei Grand-Slam-Tunirere und stand an Weltranglistenposition eins, sondern war auch als Trainerin überaus erfolgreich. Unter anderem arbeitete sie mit Andy Murray zusammen.

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