Andrey Rublev hinterfragt Trainer-Entscheidung von Novak Djokovic: "Weiß ich nicht, ob Andy Murray etwas beitragen kann"

Die Zusammenarbeit zwischen Novak Djokovic und Andy Murray war eine der größten Tennis-News in der Saisonpause. Zahlreiche Experten gaben ihre Einschätzung zu dem neuen Trainer-Spieler-Gespann - und auch aktuelle Spieler und Konkurrenten des Serben. Andrey Rublev etwa war sich am Rande des UTS-Events in London nicht sicher, was Murray dem 24-fachen Grand-Slam-Champions beibringen kann.

"Zusammenarbeit spornt mich an": Djokovic über Trainer Murray

Quelle: Perform

"Novak ist einer der besten Spieler aller Zeiten, daher weiß ich nicht, ob Murray etwas beitragen kann", sagte er im Interview mit dem "Tennis Weekly"-Podcast während des von Coach Patrick Mouratoglou organisierten alternativen Tennis-Events.
"Aber die positive Energie aus ihrer Freundschaft kann auf diesem Level vielleicht mehr bringen als alles andere", fügte Rublev hinzu: "Djokovic weiß alles über Tennis, er versteht es besser als jeder andere. Vielleicht spürt er etwas anderes an der Seite seines Freundes und erscheint frischer und motivierter."
Murray und Djokovic kennen sich bereits seit sie elf Jahre alt sind - der Schotte ist genau eine Woche älter als sein neuer "Schützling".
Wie viele andere Spieler betrachtet Rublev die Partnerschaft mit großem Interesse. Und als jemand, der für seine "Ausraster" auf dem Court bekannt ist, kennt er auch die emotionale Seite sehr gut: "Nole ist manchmal zu emotional auf dem Feld und geht sehr schroff mit seinem Team um, ich bin neugierig, wie Murray in diesen Situationen reagiert."

Kokkinakis: "Wenn es einer kann, dann Andy"

Murray, der seine Karriere nach den Olympischen Spielen in Paris beendete, galt zu seiner aktiven Zeit als exzellenter Stratege. Eine Eigenschaft, die er auch in die Zusammenarbeit mit Djokovic einbringen wird.
Thanasi Kokkinakis, der ebenfalls beim "Ultimate Tennis Showdown" spielte, sieht die Sache positiv: "Es gibt nicht viele Personen, die Djokovic etwas erzählen können, aber wenn es einer kann, dann Andy. Beide haben zur gleichen Zeit gespielt und sich gegenseitig herausgefordert, daher bin ich mir ziemlich sicher, dass Murray die eine oder andere hilfreiche Sache weiß. Ich glaube, Andy wird einen guten Job machen."
Der Sieger des UTS-Finales in London, der Australier Alex de Minaur, unterstellt Murray derweil andere Motive: "Er vermisst Tennis einfach zu sehr", sagte er mit einem Augenzwinkern über die kurze Zeitspanne, in der Murray "arbeitslos" war.
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Wilander on what Murray will bring to Djokovic’s game and how it could test their relationship

Quelle: Eurosport


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