Novak Djokovic zieht Parallelen zu Jungstars Carlos Alcaraz und Jannik Sinner: "Wie mein Ich vor zehn oder 15 Jahren"
Publiziert 22/07/2026 um 16:34 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic hat Parallelen zwischen sich und Carlos Alcaraz sowie Jannik Sinner gezogen. Der 39-jährige Superstar offenbarte, dass er bei Duellen mittlerweile häufig das Gefühl habe, "gegen mich selbst" zu spielen. Die beiden Youngster würden ihn an den eigenen Weg erinnern und gäben ihm gleichzeitig die Motivation, auch im fortgeschrittenen Alter weiter in der Weltspitze mitzumischen.
Favoriten Sinner und Djokovic überzeugen vor den Augen von McIlroy
Quelle: Eurosport
Als die Karriere von Novak Djokovic noch in den Kinderschuhen steckte, sah der Serbe Roger Federer und Rafael Nadal als Messlatte für höchste Qualität im Tennis - ehe er selbst in den Dreikampf eintrat, der sich bekanntlich zu einem der legendärsten in der Tennisgeschichte entwickelte.
Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet: Während seine Rivalen ihre Karrieren beendet haben, misst sich Djokovic nun mit den jungen Wilden und kann Parallelen erkennen - Auslöser für eine emotionale Rückbesinnung.
"Jetzt, da Alcaraz und Sinner die Tenniswelt dominieren, erinnern mich diese beiden Jungs so sehr an mich selbst", erklärte der Djoker bei der populären Show "The Shop", bei der er auf dem Fanatics Fest in New York an der Seite von LeBron James gastierte.
Hier sprach das Tennis-Genie unter anderem über die benötigte Motivation, um weiter mit den führenden jungen Talenten mitzuhalten.
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Novak Djokovic (r.) und Jannik Sinner (l.) trafen im diesjährigen Wimbledon-Halbfinale aufeinander
Fotocredit: Getty Images
Djokovic habe regelmäßig das Gefühl, er spiele gegen sein "Ich von vor zehn oder 15 Jahren" - damals befand sich der 39-Jährige auf dem Anstieg zu seinem Karriere-Höhepunkt. Noch heute hat die Nummer sieben der ATP-Weltrangliste mehr als nur ein Wörtchen bei den Grand Slams mitzureden, erkennt aber gleichzeitig erste Alterserscheinungen an.
Djokovic sieht sich selbst in Alcaraz und Sinner
"Es tut mir irgendwie weh, das auf dem Platz zu spüren", so der Serbe. "Ich meine, ich weiß zwar, wie man das Rätsel löst, aber schaffe ich es auch?”
Eine berechtigte Frage, immerhin erreichte der 39-Jährige zuletzt in Wimbledon das Halbfinale, wo er schließlich an Sinner scheiterte. Danach musste er zugeben, dass der Italiener ihn mit seinem glatten Sieg über drei Sätze übertrumpft hatte. Für 2027 plant Djokovic eine Rückkehr in den All England Club.
Den Vergleich mit der Weltspitze sieht Djokovic als wichtige Motivation, im fortgeschrittenen Alter weiter vorne dranzubleiben und erinnert ihn an die Standards, die ihm selbst zu einer bemerkenswerten Karriere verholfen haben.
Der Djoker, mit 24 Grand-Slam-Titeln Rekordmann der Major-Geschichte, jagt seiner letzten großen Mission hinterher - der 25. Man Dafür muss er nach Lage der Dinge aber an Sinner und Alcaraz vorbei.
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Quelle: SNTV
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