Andy Murray denkt nicht an Karriereende - Brite will nach Rückschlägen in Wimbledon und Newport zurückschlagen

Trotz einer schwierigen Rasensaison hat Andy Murray noch lange nicht vor, sich von der großen Tennis-Bühne zu verabschieden. Die ehemalige Nummer eins der Welt gab gegenüber "Tennis365" zu, dass seine Niederlagen in Wimbledon und Newport zwar schmerzhaft waren, er in den letzten Monaten aber eine positive Entwicklung beobachten konnte: "Wenn ich Fortschritte sehe, werde ich weiterspielen."

Andy Murray erklärte seine Pläne für die Zukunft

Fotocredit: Getty Images

"Es war enttäuschend", sagte Murray nach seiner jüngsten Niederlage. Im Rahmen der Hall of Fame Tennis Championships in Newport (ATP 250) kämpfte sich der 35-Jährige bis ins Viertelfinale vor. Dort hatte Murray aber gegen den Kasachen Alexander Bublik das Nachsehen (5:7, 4:6).
"Im ersten Satz ging es nur um ein paar Punkte, und im zweiten hatte ich ein paar Chancen. Aber ich denke, er hat ein ziemlich solides Match gespielt", analysierte er.
Damit blieb ihm nach einem enttäuschenden Wimbledon-Abenteuer erneut ein Erfolgserlebnis verwehrt.
An der Church Road musste Murray nämlich so früh wie noch nie in seiner bisherigen Karriere die Segel streichen. Gegen den US-Amerikaner John Isner war bereits in der zweiten Runde Schluss (4:6, 6:7, 7:6, 4:6).

Murray dementiert Gerüchte um seinen Rücktritt

Trotz der beiden herben Rückschläge zeigte sich Murray weiterhin positiv. "Das heutige Match und die Niederlage in Wimbledon waren enttäuschend und frustrierend für mich, aber dann hatte ich in Stuttgart auch meine besten Siege seit langem", sah er das Große und Ganze.
In Stuttgart gelangen ihm eindrucksvolle Siege gegen Stefanos Tsitsipas und den späteren Wimbledon-Finalisten Nick Kyrgios. Im Finale unterlag er schließlich dem Italiener Matteo Berrettini (4:6, 7:5, 3:6).
"Also ein bisschen auf und ab, aber insgesamt ein kleiner Fortschritt, und ich werde versuchen, das über den Hartplatzsommer beizubehalten", erklärte er.
Murray hofft auf weitere positive Ergebnisse, wenn die Tour vor den US Open zurück nach Nordamerika geht (29. August bis 11. September live bei Eurosport). An einen Rücktritt denkt der Brite also noch lange nicht. "Ich will mich weiter verbessern. Wenn ich weiterhin Fortschritte sehe, werde ich weiter spielen", unterstrich er seinen unbändigen Willen.
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Quelle: Perform

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