Andy Murray weist Gerüchte um Millionen-Gage als Djokovic-Coach zurück: "Im Laufe der Jahre einige Lügen gelesen"

Der ehemalige Weltranglistenerste Andy Murray hat Berichte über ein angeblich millionenschweres Engagement als Trainer von Novak Djokovic scharf zurückgewiesen. Der Schotte reagierte auf Instagram auf Spekulationen, wonach er während der Zusammenarbeit im Jahr 2025 rund 100.000 US-Dollar pro Woche verdient haben soll. Auslöser waren Aussagen des französischen Journalisten Frédéric Verdier.

Djokovic zur Trennung von Murray: "Ergebnisse haben gefehlt"

Quelle: Perform

Dieser hatte behauptet, Murray habe Djokovic zehn Wochen lang betreut und dafür insgesamt eine Million US-Dollar erhalten.
Verdier sprach von "monströsen Honoraren" und stellte die Zusammenarbeit als lukratives Geschäft dar.
Murray ließ diese Darstellung jedoch nicht unkommentiert. Unter einem Instagram-Beitrag der Seite "Tennis Forever" bezeichnete der dreimalige Grand-Slam-Sieger die Behauptung als völlig haltlos.
"Ich habe im Laufe der Jahre einige Lügen gelesen, aber das hier ist mit Sicherheit in meinen Top 5", schrieb der 39-Jährige in den Kommentaren und fügte mehrere lachende Emojis hinzu.
Die Zusammenarbeit der beiden langjährigen Rivalen hatte Anfang 2025 weltweit für Aufsehen gesorgt. Kurz nach seinem Karriereende wechselte Murray auf die Trainerbank und unterstützte Djokovic unter anderem bei den Australian Open sowie beim Masters-Turnier in Indian Wells.

Djokovic während Zusammenarbeit mit Murray ohne Titel

Sportlich blieb der große Durchbruch jedoch aus: Djokovic erreichte zwar das Halbfinale in Melbourne und das Finale von Indian Wells, gewann während der gemeinsamen Zeit aber keinen Titel.
Erst nach der Trennung von Murray kehrte der Serbe auf die Siegerstraße zurück. Wenige Wochen später holte Djokovic in Genf seinen ersten ATP-Titel der Saison und erreichte anschließend das Halbfinale der French Open.

Murray als Draper-Coach nach Wimbledon

Murray bleibt dem Coaching dennoch erhalten. Der zweimalige Wimbledon-Champion arbeitet inzwischen mit dem britischen Hoffnungsträger Jack Draper zusammen.
Das Duo startet seine Zusammenarbeit auf Rasen beim Turnier in Eastbourne, ehe es gemeinsam nach Wimbledon geht. Für Murray wird es die erste Rückkehr zum Rasen-Klassiker in offizieller Funktion seit dem Ende seiner aktiven Karriere sein.
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Er kann's auch auf Rasen: Cerúndolo feiert größten Karriere-Erfolg

Quelle: SNTV


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