Außerdem schimpfte Nadal, dass Kyrgios "der Respekt vor der Öffentlichkeit, dem Gegner und auch vor sich selbst" fehle.
Doch der "Bad Boy" des australischen Tennis ließ die Vorwürfe nicht unbeantwortet und feuerte Richtung Nadal und dessen Kommentaren zurück:
Er kennt den Weg nicht, den ich gegangen bin, er weiß gar nichts über mich - also werde ich gar nicht zuhören. Ich werde auch seine Spielweise nicht kommentieren.
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28/02/2019 AM 09:32

Nächster Ärger im Match mit Wawrinka

Doch auch im nächsten Spiel im mexikanischen Badeort gab es Wirbel um Kyrgios: Gegen Stan Wawrinka im Viertelfinale ging der 23-Jährige wieder nach einem knallharten Schlagabtausch mit 7:5, 6:7 (3:7), 6:4 als Sieger vom Platz.
Diesmal sorgten Behandlungspausen beim "enfant terrible" aus Canberra für Ärger auf Seiten des Schweizers, dazu lieferte sich Kyrgios lautstarke Rededuelle sowohl mit dem Schiedsrichter als auch einem Fan.
Im Anschluss folgte ein vielsagender Instagram-Post:

Federer stützt Kyrgios

Unerwartet sprang derweil Roger Federer aus Dubai dem kritisierten Kyrgios bei: In der umstrittenen Szene im Duell mit Nadal, in der Kyrgios von unten aufschlug, wollte der Schweizer keinen Aufreger sehen.
Für ihn sei das eine "legitime Taktik", gerade wenn der Gegenspieler extrem weit hinter der Grundlinie stehe:
Man sollte sich nicht schämen, das auszuprobieren. Das Problem ist, dass man es im Training nie testet. Wenn man es dann auf der großen Bühne vor vollen Rängen macht, kann das heikel werden. Wenn man es dann verpatzt, sieht man dumm aus - aber warum sollte man es nicht versuchen?
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