ATP Cincinnati: Daniil Medvedev rastet bei Masters-Niederlage gegen Brandon Nakashima aus und beschädigt Werbeanzeige
Update 19/08/2026 um 10:07 GMT+2 Uhr
Daniil Medvedev ist seinem Ruf als Hitzkopf auch in Cincinnati gerecht geworden. Beim Hartplatz-Masters ließ der Russe in seinem Drittrundenmatch gegen den 25-jährigen Brandon Nakashima (ATP-Nr. 22) seinen Frust wiederholt an der elektronischen Werbebande aus. Am Ende verlor Medvedev trotz Satzführung 7:6 (7:3), 6:7 (4:7), 1:6 und scheiterte damit wie schon in Montreal (2. Runde) früh im Turnier.
Medvedev erneut früh raus: Nakashima schockt Topstar beim Masters
Quelle: SNTV
Bereits im ersten Satz rastete der US-Open-Sieger von 2021 aus. Er schleuderte seinen Schläger heftig in das Display. Den Durchgang brachte Medvedev nach mehreren Satzbällen für Nakashima zwar noch im Tiebreak durch.
Doch der US-Amerikaner ließ nicht locker und wehrte im zweiten Satz drei Matchbälle ab. Im Tiebreak riss Medvedev schließlich erneut der Geduldsfaden: Beim Stand von 4:2 für Nakashima legte er nach und trat mit dem Fuß ebenfalls in die Werbebande.
Stuhlschiedsrichter Mohamed Lahyani hatte genug und verwarnte den 30-Jährigen, der daraufhin einen Streit anzettelte. Der sehr erfahrene Referee nahm den Ausraster allerdings völlig gelassen und beendete die Diskussion schnell wieder.
Medvedev verlor den zweiten Satz im Tiebreak und war im entscheidenden Durchgang chancenlos. Während für den Russen damit auch das letzte Vorbereitungsturnier für die US Open (ab 30. August) misslang, setzt Nakashima seine starke Form fort.
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Daniil Medvedev rastet gegen Brandon Nakashima aus
Fotocredit: Eurosport
Nakashima mit starken Auftritten vor US Open
Der 25-Jährige feierte gegen Medvedev nicht nur seinen ersten Sieg im vierten Aufeinandertreffen. Zuletzt gelangen Nakashima mit dem Halbfinale in Washington sowie seinem ersten Masters-Finale (Niederlage gegen Ben Shelton) in Montreal Achtungserfolge.
Im Achtelfinale von Cincinnati trifft der US-Profi als nächstes auf den ungesetzten Portugiesen Nuno Borges.
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Quelle: SNTV
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