Carlos Alcaraz arbeitet weiter an Comeback - Patrick Mouratoglou sorgt sich: "Dann ist das kompliziert ..."

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Ob Carlos Alcaraz bei den US Open dabei sein wird, steht noch nicht fest. Seine Teilnahme am aktuell stattfindenden Masters in Cincinnati fiel bereits ins Wasser. Star-Coach Patrick Mouratoglou macht sich Sorgen, wie schnell der Spanier angesichts der langen Pause wieder auf dem höchsten Level spielen kann. "Es ist schon so lange ohne Spiel", meinte der Franzose in einem Instagram-Video.

Carlos Alcaraz

Fotocredit: Getty Images

Alcaraz bestritt sein letztes Spiel auf der ATP-Tour Mitte April beim Turnier in Barcelona. Eine Handgelenksverletzung setzte den sechsmaligen Grand-Slam-Sieger seither außer Gefecht. Das Comeback verschob sich immer weiter nach hinten.
Mouratoglou rechnet dem 23-Jährigen dennoch Chancen aus, sollte er ab dem 30. August in New York dabei sein. "Eine Chance wird er immer haben, denn er und Jannik (Sinner, Anm. d. Red.) haben so viel Abstand. Aber er hat schon so lange kein Spiel mehr bestritten."
Schmerzen seien bei einem Comeback nach einer derart langen Wettkampfpause nicht ungewöhnlich. "Wir wissen nicht, wie sein Körper reagieren wird. Abgesehen vom körperlichen Aspekt gilt: Wettkampf ist Wettkampf. Wenn man lange Zeit nicht gespielt hat, ist das kompliziert", so Mouratoglou.
Auch Alcaraz' großer Rivale Sinner war ein Thema. Der Italiener ließ das Masters in Cincinnati wegen Knieproblemen aus. In einem Statement erklärte Sinner: "Mein rechtes Knie macht mir zu schaffen. Obwohl wir mit meinem medizinischen Team hart daran gearbeitet haben, muss ich akzeptieren, dass ich noch nicht bereit bin, an Turnieren teilzunehmen."

Mouratoglou rät Sinner: "Er muss sehr effizient sein"

Mouratoglou meinte dazu: "Mache ich mir Sorgen um Jannik? Ja und nein. Ich sage nicht: Wow, er kommt zu den US Open, ohne ein Spiel gespielt zu haben. Das hat er in Wimbledon gemacht und gewonnen." Auch der 25-Jährige habe einen gewissen Abstand zu den meisten Spielern.
Für Sinner hatte Mouratoglou zudem einen Rat: "Bei einem Grand-Slam-Turnier herrscht viel Druck. Er muss sehr effizient sein und darf nicht zu viel Zeit auf dem Platz verbringen. Er muss den Gegner klar schlagen."
Der 56-Jährige ist sich sicher: "Die beiden werden nur spielen, wenn keine Gefahr besteht, die Verletzung zu verschlimmern, und sie sich körperlich bereit fühlen. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, werden sie spielen."
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Quelle: SNTV


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