Carlos Alcaraz - Boris Becker verteidigt Superstar nach frühem Aus in Doha gegen Jiri Lehecka: "Ich liebe seinen Stil"
VonLukas Fegers
Publiziert 21/02/2025 um 17:13 GMT+1 Uhr
Beim ATP-Turnier in Doha scheiterte Carlos Alcaraz an Jiri Lehecka, doch trotz seiner überraschenden Viertelfinal-Niederlage kann sich der Weltranglistendritte eines sicher sein: der Rückendeckung von Boris Becker. "Carlos ist noch sehr jung (21), Beständigkeit wird mit dem Alter kommen ... aber ich liebe seinen Stil und seine Ausstrahlung", schrieb die deutsche Tennis-Ikone auf der Plattform "X".
ATP Doha : Quarter Final - Highlights - Alcaraz - Lehecka (SNTV)
Quelle: Eurosport
Becker reagierte damit auf einen "X"-Post des spanischen Journalisten und Kommentators José Morgado, der Alcaraz zuvor für seine Performance bei der 3:6, 6:3, 4:6-Niederlage gegen Lehecka kritisiert hatte.
"Alcaraz lag im dritten Satz 4:2 und 40:30 vorne, und fünf Minuten später hatte er das Match verloren. Die Art und Weise, wie er zwei halbe Sätze lang völlig vom Platz verschwand, darf auf diesem Niveau einfach nicht passieren. Und er weiß das", schrieb Morgado am Donnerstag und ging seinen spanischen Landsmann damit hart an.
Während sich der Tscheche Lehecka, die Nummer 25 der Welt, erstmals gegen einen Top-3-Spieler durchgesetzt hatte, war es für Alcaraz nach seinem Turniersieg in Rotterdam ein unerwarteter Dämpfer im Kampf um Platz eins der Weltrangliste.
Er habe mit seinem Trainerteam gesprochen und wisse ehrlich gesagt nicht, "was ich hätte besser machen können", sagte Alcaraz auf der Pressekonferenz und zeigte sich etwas ratlos.
Alcaraz statistisch überlegen
Eine gewisse Ratlosigkeit herrschte allerdings auch bei Morgado. Kurz nach seinem kritischen Alcaraz-Post teilte er nämlich die Match-Statistiken, die er mit einem Verblüffte-Augen-Emoji und den Worten kommentierte: "Lehecka hat dieses Spiel gewonnen."
Im Viertelfinale gegen Lehecka war Alcaraz in fast allen Bereichen überlegen gewesen. Seien es die Winner (32:18), beim Aufschlag gewonnene Punkte (44:28) oder die First-Serve-Quote (71 vs. 63 Prozent). Nach 2:09 Stunden verwandelte Lehecka jedoch seinen ersten Matchball und sicherte sich anstelle seines verblüfften Kontrahenten das Halbfinal-Ticket.
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Quelle: Eurosport
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