Alexander Zverev ordnet alles dem Traum vom French-Open-Sieg unter: Darum schlägt der Deutsche in Südamerika auf
Alexander Zverev spielt auf der ATP Tour derzeit die Turniere in Südamerika anstatt die möglicherweise lukrativeren Events auf der Arabischen Halbinsel in Doha und Dubai mitzunehmen. Warum das so ist, erklärte der 27-Jährige nun am Rande seines Auftritts im brasilianischen Rio de Janeiro. Für seine Teilnahme am sogenannten "Golden Swing" gibt es nämlich genau genommen zwei gute Gründe.
Zverev overcomes two tiebreaks to reach Rio Open quarterfinals; Defending champion Baez reaches the
Quelle: SNTV
"Nummer eins: Ich habe viele gute Sachen über diesen Swing gesehen und gehört. Und diese Länder wollte ich schon immer mal bereisen", sagte der Weltranglistenzweite dem "Tennis Channel".
Der zweite Grund dürfte noch gewichtiger gewesen sein: So habe er im Oktober vergangenen Jahres nach dem Masters in Schanghai seinen Schlägertyp bei der Firma "Head" gewechselt, erklärte Zverev - und mit diesem wolle er nun so viel wie möglich auf Sand spielen.
Er müsse herausfinden, "wie es sich anfühlt und was es mir gibt. Denn es ist kein Geheimnis: Mein großes Ziel, mein großer Fokus liegt auf Roland-Garros."
Bei den French Open (25. Mai bis 8. Juni 2025 live bei Eurosport und discovery+) will Zverev endlich seinen Traum vom ersten Grand-Slam-Titel verwirklichen, nachdem er dort im vergangenen Jahr das Endspiel in fünf Sätzen gegen den Spanier Carlos Alcaraz verlor.
Zverev wählt anderen Weg als Alcaraz
"Das ist das Turnier, auf das ich mich freue", sagte er nun: "Also wollte ich so schnell wie möglich und auch so viel wie möglich auf Sand spielen, sodass ich meinen Rhythmus auf diesem Belag finden kann."
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Tennis: Alexander Zverev bei den Rio Open 2025 in Rio de Janeiro (Brasilien)
Fotocredit: Getty Images
Bedeutet: Statt wie Alcaraz oder Novak Djokovic (Serbien) in Doha beim 500er-Turnier auf Hartplatz aufzuschlagen, wählte Zverev lieber die Rio Open in Brasilien (auch ATP 500).
Dort will der Deutsche weiterkommen als noch beim Auftritt in Buenos Aires (ATP 250), als schon im Viertelfinale gegen Francisco Cerúndolo Endstation war (6:3, 3:6, 3:6).
Zverev wechselt nach Rio auf Hartcourt
Danach hatte sich Zverev über das heißblütige argentinische Publikum beschwert - so ganz hat er sich mit dem "Golden Swing" also noch nicht angefreundet.
In Rio ist der Argentinier Francisco Comesaña (86. der Weltrangliste) am Freitag der Viertelfinalgegner für den an Position eins gesetzten Deutschen (Livescoring).
Zur Südamerika-Serie gehört indes auch noch die in der kommenden Woche ausgetragenen Chile Open in Santiago de Chile.
Diese finden zeitgleich mit Dubai und Zverevs Lieblingsturnier in Acapulco statt. Dort steht der Deutsche auch 2025 auf der "Entry List" - bedeutet: Dann geht es für Zverev in Mexiko offenbar wieder auf Hardcourt weiter.
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ATP Doha : Quarter Final - Highlights - Alcaraz - Lehecka (SNTV)
Quelle: Eurosport
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