ATP Finals: Strenge Regeln für Djokovic, Zverev, Nadal und Co.
Wenn die großen Tennis-Turniere in diesem Jahr anstehen, drehen sich die Debatten im Vorfeld nicht mehr nur um die Favoritenfrage oder die Bedingungen auf dem Platz - es geht immer auch die sogenannte Bubble. Die Blase also, in der sich die Profis während der Wettbewerbe bewegen müssen, um die Gefahr einer Corona-Infektion möglichst gering zu halten. Das ist bei den ATP Finals nicht anders.
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Wenn die besten acht Spieler der Saison aufeinandertreffen, dann ist es wieder Zeit für die ATP Finals in London.
In diesem Jahr muss das prestigeträchtige Saisonabschluss-Event, das vom 15. bis 22. November über die Bühne geht, allerdings unter gänzlich anderen Voraussetzungen stattfinden.
Zuschauer wird es keine geben - und auch die Spieler müssen sich umstellen, schließlich plant der Veranstalter eine Corona-Bubble mit strengen Regeln.
Der portugiesische Tennis-Journalist José Morgado, der unter anderem als Kommentator für den Sender "Sport TV" arbeitet, hat die Regularien recherchiert und zusammengestellt.
Demzufolge droht Profis die Disqualifikation, sollten sie die Blase während des Turniers verlassen.
Kühner Plan: Nur ein Corona-Test pro Spieler
Diese Blase soll Zverev, Nadal, Djokovic. Thiem und Co. dermaßen gut abschirmen, dass man pro Spieler mit nur einem Corona-Test auskommen will. Einzige Ausnahme: Wenn ein Teilnehmer Symptome zeigt, wird erneut getestet.
Bis zu drei Teammitglieder, so Morgado, sind pro Spieler zulässig.
Darüber hinaus muss bis spätestens Donnerstag um 12:00 Uhr ein negativer Test auf das Virus vorgelegt werden.
Die Wege vor Ort sind maximal kurz. Ganze zwei Minuten, so berichtet "MyTennis" dauere der Fußweg für die Stars vom Hotel InterContinental London - the O2 bis zur O2-Arena.
Nun ist die Hoffnung, dass das Konzept funktioniert - und die Debatten sich wieder der Favoritenfrage zuwenden können.
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