Durch die Blessur hatte der 27-Jährige nicht nur die Titelverteidigung in Wien verhindert, sondern auch zur Absage für das Masters in Paris gesorgt.
An die ATP-Finals in London, bei denen die acht besten Tennis-Profis des Jahres gegeneinander antreten, hat Thiem viele gute Erinnerungen. Im vergangenen Jahr war für den Österreicher erst im Finale Endstation. Gegen Stefanos Tsitsipas verlor Thiem äußerst knapp (7:6, 2:6, 6:7).
In seinem Statement ließ der gebürtige Wiener dann auch das Vorjahr revue passieren. "In den Gruppenspielen hatte ich Roger Federer und Novak Djokovic geschlagen, im Semifinale Alexander Zverev besiegt," schrieb Thiem.
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"Dann folgte im Endspiel ein 6:7 im dritten Satz gegen Stefanos Tsitispas. Nur wenige Punkte entschieden zwischen Himmel und Hölle in der Tenniswelt", ergänzte der US-Open-Sieger.
Doch nicht nur positive Erinnerungen an die ATP-Finals 2019 und die Vorfreude auf die bevorstehende Endrunde beschäftigten Thiem in den vergangenen Wochen.
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Dominic Thiem auch nachdenklich

Der Terroranschlag in seiner Heimatstadt Wien, die Nicolas Massu, der Trainer des Österreichers, in einem Lokal fast hautnah miterlebte, sowie eine "nicht gerade lustige" Corona-Situation in Österreich ließen Thiem nicht unberührt.
"Eine Terrorattacke, die die ganze Welt schockte. Plötzlich stand das Leben in Österreich still. Sehr, sehr traurig", schrieb der Österreicher unter anderem auf seiner Homepage. Bei dem Anschlag am 2. November wurden vier Personen getötet und mindestens 23 verletzt.
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