ATP Finals: Daniil Medvedev hofft im Spiel gegen Jannik Sinner auf Fehler bei eigenem Aufschlag

Daniil Medvedev hat bei den ATP Finals in Turin im letzten Gruppenspiel gegen Jannik Sinner mit einer kuriosen Challenge überrascht. Der 22-Jährige ließ im zweiten Satz gegen den Italiener einen eigenen Aufschlag überprüfen - aber nicht etwa, weil ihn der Schiedsrichter nicht im Feld gesehen hatte. Nein, Medvedev hoffte stattdessen, dass sein gut gebenener Aufschlag im Aus war.

Daniil Medvedev bei den ATP Finals

Fotocredit: Getty Images

Da staunte selbst Patrik Kühnen, der als dreimaliger Davis-Cup-Sieger und ehemalige Nummer 43 der Weltrangliste so ziemlich alles schon erlebt hat im Tennis.
"Das habe ich so auch noch nicht gesehen", gab der Ex-Profi, der die Partie zwischen Daniil Medvedev und Jannik Sinner als TV-Experte für "Sky" begleitete, zu.
Was war passiert?
Medvedev servierte beim Stand von 1:2 im zweiten Satz, Sinner returnierte und punktete. Heikle Situation für den Russen, der daraufhin das Hawk Eye bemühte. Wenn der Aufschlag im Aus war, so das Kalkül des 24-Jährigen, würde der Ball nicht zählen - und Sinner den Punkt nicht bekommen.
Pech für Medvedev: Der Aufschlag war gut, Sinner punktete - und schaffte kurz darauf tatsächlich das Break zum 3:1.
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Tiebreak-Krimi: Medvedev schlägt Sinner nach abgewehrten Matchbällen

Quelle: SNTV

Es war der erste Aufschlagspielverlust für Medvedev im gesamten Turnierverlauf.
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