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ATP Finals: Stefanos Tsitsipas gewinnt gegen Daniil Medvedev und kegelt Russen aus dem Turnier
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Publiziert 16/11/2022 um 23:52 GMT+1 Uhr
Stefanos Tsitsipas hat Daniil Medvedev bei den ATP Finals 6:3, 6:7 (11:13), 7:6 (7:1) geschlagen und damit in Turin seinen ersten Sieg in der Roten Gruppe gefeiert. Schon im zweiten Satz hatte der Grieche drei Matchbälle, die Medvedev aber alle abwehrte und den Durchgang noch für sich entschied. Im dritten Satz schlug der Russe bereits zum Matchgewinn auf, doch Tsitsipas gelang das wichtige Break.
Tiebreak-Thriller: Tsitsipas ringt Medvedev nieder
Quelle: Perform
Im entscheidenden Tiebreak des dritten Satzes dominierte Tsitsipas, stellte auf 6:0 und erarbeitete sich früh sechs weitere Matchbälle. Nach 2:24 Stunden verwandelte der Grieche seinen insgesamt fünften Matchball zum Sieg.
Für Tsitsipas war es der vierte Sieg im elften Duell mit Medvedev. Erstmals gewann der Grieche, der zuletzt im August beim Masters in Cincinnati im Halbfinale triumphiert hatte, damit zwei Matches in Serie gegen den Russen.
"Es war eine Achterbahnfahrt. Es sind viele Dinge passiert, ich habe gut gespielt, er hat sein Level angehoben", analysierte Tsitsipas nach dem Match im On-Court-Interview und freute sich über seine dominante Performance im entscheidenden Tiebreak: "Es war fantastisch zu sehen, dass ich dieses Level spielen und durch den kompletten Tiebreak aufrechterhalten konnte."
Tsitsipas hat damit im abschließenden direkten Duell der Roten Gruppe gegen Andrey Rublev die Möglichkeit, sich mit einem Sieg für das Halbfinale zu qualifizieren und damit Novak Djokovic und Casper Ruud in die Runde der letzten Vier zu folgen.
Medvedev ohne Chance auf das Halbfinale
Der 21-fache Grand-Slam-Champion aus Belgrad hat nach seinem souveränen 6:4, 6:1-Erfolg über Rublev am Nachmittag bereits das Ticket fürs Halbfinale sicher. Djokovic hatte am ersten Spieltag Tsitsipas bezwungen und trifft im abschließenden Vorrundenmatch auf Medvedev.
Der Russe, der die Finals 2020 gewann, hat dagegen durch die zweite Niederlage in Turin keine Chance mehr auf die Vorschlussrunde.
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