ATP Finals: Alexander Zverev beißt sich an Angstgegner Daniil Medvedev die Zähne aus und muss ums Halbfinale bangen

Alexander Zverev hat den zweiten Sieg im zweiten Spiel bei den ATP Finals in Turin verpasst. Der Olympiasieger unterlag dem Russen Daniil Medvedev in zwei Sätzen 6:7 (7:9), 4:6. Während Medvedev damit als erster Spieler überhaupt das Ticket fürs Halbfinale sicher hat, muss Zverev um den Einzug in die Runde der letzten Vier bangen. Neben dem Deutschen hat auch Carlos Alcaraz noch Chancen.

Highlights: Medvedev lässt Zverev verzweifeln

Quelle: Eurosport

Alexander Zverev brüllte, haute auf seinen Schläger und schüttelte mit dem Kopf: Der Olympiasieger hat bei den ATP Finals die Chance auf das vorzeitige Halbfinalticket ausgelassen.
Bei dem prestigereichen Jahresabschluss in Turin unterlag der Hamburger in seinem zweiten Gruppenspiel dem Russen Daniil Medvedev mit 6:7 (7:9), 4:6. Aber: Mit einem Erfolg im dritten Gruppenspiel kann die deutsche Nummer eins noch immer die Vorschlussrunde erreichen, braucht dabei aber ausgerechnet Schützenhilfe von Medvedev.
In den abschließenden Spielen der Round Robin am Freitag trifft Zverev auf Andrey Rublev, der nach der 5:7, 2:6-Niederlage gegen Carlos Alcaraz am Mittwochnachmittag bereits ausgeschieden ist. Ein Sieg ist Pflicht, um die Halbfinalchance zu wahren. Zudem muss Medvedev den Weltranglistenzweiten Alcaraz schlagen.
"Ich hoffe, ich kann mich gut regenerieren und dafür bereit sein", sagte Medvedev im Hinblick auf das Duell mit dem Spanier: "Dieses Turnier ist tückisch; ich bin zwar jetzt schon im Halbfinale, aber ich will auch im Rhythmus bleiben. Besonders gegen Carlos, einen 20-Jährigen, will man nicht unbedingt erst gegen Mitternacht mit einem Tiebreak im dritten Satz zum Ende kommen. Ich hoffe, dass ich mein bestes Tennis zeigen kann."

Zverev beißt sich am Angstgegner die Zähne aus

Der Russe bleibt derweil Zverevs Angstgegner. In sechs direkten Aufeinandertreffen im Jahr 2023 ging Medvedev fünf Mal als Sieger vom Platz.
Zverev startete am Mittwochabend zwar mit frischem Selbstbewusstsein durch den Sieg gegen Alcaraz in die Partie, erwischte jedoch einen schlechten Beginn und gab direkt sein erstes Aufschlagspiel ab.
Danach kämpfte sich der Deutsche aber allmählich in die Partie. Zverev spielte aggressiver, konsequenter, schneller. In den entscheidenden Momenten unterliefen ihm dann allerdings auch wieder unnötige Fehler. Im Tiebreak des ersten Durchgangs lag er schon mit 4:1 vorne, vergab zwei Satzbälle - und verlor ihn dann noch 7:9.

Medvedev: "Beide Sätze waren am Ende richtig eng"

Auch im zweiten Satz ging es intensiv und eng weiter. Während sich Zverev wieder auf seinen Aufschlag verlassen konnte, genügte sein Return nicht den allerhöchsten Ansprüchen.
Am Ende nutzte Medvedev seinen ersten Matchball - und machte nach 1:45 Stunden alles klar.
"Beide Sätze waren am Ende richtig eng", analysierte Medvedev im Anschluss: "Ich habe in diesem Jahr schon ein paar solcher Spiele verloren, deshalb bin ich happy, dass ich diese Duelle doch noch gewinnen kann."
(mit SID)
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Rublev rastet bei Niederlage gegen Alcaraz komplett aus

Quelle: SNTV

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