Daniil Medvedev rastet gegen Taylor Fritz im Gruppenspiel bei den ATP-Finals in Turin aus und kassiert Verwarnungen

Für Daniil Medvedev hätte der Auftakt zu den ATP-Finals im italienischen Turin kaum schlechter verlaufen können. Der Russe musste sich Taylor Fritz aus den USA 4:6, 3:6 geschlagen geben und ließ im zweiten Satz seinem Frust freien Lauf. Als Höhepunkt von kuriosen Minuten stellte sich der Weltranglisten-Vierte zum Returnspiel bereit - und hielt seinen Schläger falsch herum.

Highlights: Medvedev verliert die Nerven - Fritz siegt souverän

Quelle: Perform

Bereits das Ende des ersten Durchgangs verlief für den 28-Jährigen alles andere als nach Wunsch. Beim Stand von 5:4 für Fritz und 15:15 bei Aufschlag Medvedev servierte der Moskauer drei Doppelfehler in Serie und schenkte seinem Gegner indirekt den Satz.
Medvedev ließ seine Wut am Schläger aus und kassierte die erste Verwarnung. Anschließend fand er schnell in den Rhythmus zurück und lieferte Fritz zu Beginn des zweiten Satzes ein Match auf Augenhöhe.
Zum Verhängnis wurde dem Russen eine Szene bei 3:2 für Fritz und Breakball für den Kalifornier. Medvedev verschätzte sich bei einem Lob seines Gegners und ließ den Ball durch, der noch deutlich innerhalb des Feldes aufkam.
Anschließend warf er den Schläger in hohem Bogen über den Platz. Nachdem er ihn wieder aufgehoben hatte, bekam auch das Außenmikrofon noch einen Schlag ab.

Publikum pfeift Medvedev aus

Das hatte Verwarnung Nummer zwei zur Folge, gleichbedeutend mit einem Punktgewinn des Gegners. Zudem hatte Medvedev das Publikum gegen sich aufgebracht, das den ehemaligen US-Open-Sieger auspfiff.
In der hitzigen Situation warf er den Schläger noch einmal in die Luft, diesmal nur über sich, und versuchte vergeblich, ihn hinter seinem Rücken wieder aufzufangen.
Anschließend stellte er sich zum Returnspiel auf, hielt den Schläger mit der bespannten Seite - und erweckte den Eindruck, mit dem Griff spielen zu wollen.
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Trieb Spielchen mit seinem Schläger: Daniil Medvedev

Fotocredit: Getty Images

Medvedev ist Abschneiden in Turin egal

Dazu kam es dann nicht, und die Situation beruhigte sich etwas. Medvedev fand aber nicht mehr in die Partie zurück und verließ als Verlierer den Platz.
Medvedev ließ nach dem Match keine Zweifel daran, dass es ihm ziemlich gleichgültig sei, wie das Turnier für ihn weitergeht.
Er sei zwar "wütend auf sich selbst" gewesen, könne das Saisonende aber kaum erwarten. "Ich versuche, es in den nächsten beiden Matches zu machen. Wenn es nicht klappt, bin ich froh, dass ich raus bin. Wenn es funktioniert, bin ich froh, dass ich noch dabei bin", sagte er.
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Medvedev nach Ausraster: "Wütend und frustriert auf mich selbst"

Quelle: Perform


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