ATP-Finals: Zweikampf um den letzten Platz spitzt sich zu - Félix Auger-Aliassime und Alexander Bublik im direkten Duell
Update 01/11/2025 um 17:37 GMT+1 Uhr
Die Tennis-Saison steuert ihrem Ende entgegen und auch das Rennen um die Plätze beim Turnier der besten acht Tennisspieler des Jahres geht es auf die Schlussgerade. Im sogenannten Race to Turin ist nur noch ein Platz offen. Der Italiener Lorenzo Musetti muss um seine Teilnahme bei den ATP-Finals zittern, dahinter darf sich vor allem der Kanadier Félix Auger-Aliassime hoffen.
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Quelle: SNTV
Der 25-Jährige zog am Freitag mit einem souveränen 6:2, 6:2-Erfolg über Shootingstar Valentin Vacherot ins Halbfinale des Masters in Paris ein und machte entscheidende Punkte gegenüber dem Italiener gut.
Im Semifinale traf Auger-Aliassime schließlich auf Alexander Bublik. Der Kasache hatte als Elfter im Race to Turin 725 Punkte Rückstand auf seinen Gegner, hätte ihn also nicht nur bezwingen, sondern auch das Turnier in der französischen Hauptstadt gewinnen müssen, um noch eine realistische Chance auf die Finals zu haben. Das Duell im Halbfinale entschied Auger-Aliassime schließlich 7:6 (7:3), 6:4.
Als Ersatzmann aber hat Bublik gute Aussichten, beim Turnier der Jahresbesten dabei zu sein - zumal Rekord-Grandslamsieger Novak Djokovic seine Teilnahme in Turin noch nicht bestätigt hat. Im vergangenen Jahr verzichtete der 38-Jährige auf die inoffizielle Tennis-Weltmeisterschaft.
Zittern muss dagegen Musetti, der in Paris gegen Landsmann Lorenzo Sonego bereits im Sechzehntelfinale verlor und nun den Kanadier an sich vorbeiziehen lassen musste. Sollte Auger-Aliassime das Masters in Paris gewinnen, hat der Italiener, der kurzfristig für das 250er-Turnier in Athen gemeldet hat, keine Chance mehr auf die Finals.
Zverev, Alcaraz und Sinner bereits qualifiziert
Bereits sicher qualifiziert für die Finals in Turin sind der spanische Weltranglistenerste Carlos Alcaraz, Jannik Sinner aus Italien und die deutsche Nummer eins Alexander Zverev, der im anderen Halbfinale auf ebenjenen Sinner trifft (17:00 Uhr im Liveticker).
Hinzu kommen Djokovic, die beiden US-Amerikaner Ben Shelton und Taylor Fritz sowie der Australier Alex de Minaur.
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