ATP Masters Paris: Alexander Zverev zwingt "Hassgegner" Daniil Medvedev in die Knie - Horror-Serie endet
Alexander Zverev hat seine Horror-Serie gegen "Hassgegner" Daniil Medvedev beendet. Nach fünf Niederlagen in Serie bezwang er den Russen im Viertelfinale des ATP Masters in Paris in einem dramatischen Match 2:6, 6:3, 7:6 (7:5). Nach schwachem Start kämpfte sich Zverev im zweiten Satz zurück, musste im dritten Satz aber zwei Matchbälle gegen sich abwehren. Er selbst nutzte später seinen ersten.
Schrecksekunde und abgewehrte Matchbälle: Zverev bricht Medvedev-Fluch
Quelle: SNTV
Bereits vor dem Spiel hatte Zverev seinen russischen Kontrahenten bei "Sky" als "Hassgegner" bezeichnet. Kein Wunder, immerhin entwickelte sich Medvedev in der vergangenen Jahren immer mehr zum Kryptonit des Hamburgers.
Zverev, der zuvor letztmals im August 2023 ein Duell mit Medvedev gewonnen hatte (beim ATP Masters in Cincinnati) und 13 der letzten 15 Aufeinandertreffen verlor, machte zu Beginn des Spiels einen fahrigen Eindruck und fand gegen den deutlich konzentrierteren US-Open-Sieger von 2021 zunächst keine Mittel.
Folgerichtig ging der erste Satz an Medvedev (6:2). Gleich im ersten Spiel des zweiten Durchgangs gelang dem 29-Jährigen sogar sein drittes Break. Diesmal konterte Zverev aber sofort - sein Rebreak war die Initialzündung für ein ansprechendes Comeback.
Nach einem weiteren Break schnappte sich die aktuelle Nummer drei der Weltrangliste Satz zwei 6:3. Im Entscheidungssatz lag dann der Deutsche ein Break vor (2:1), kassierte aber seinerseits postwendend den Ausgleich. Bei 2:2 ließ der Hamburger zwei weitere Breakchancen ungenutzt.
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"Das war sehr mutig": Zverev nach Sieg über Medvedev erleichtert
Quelle: SNTV
Zverev: "das macht mich stolz"
Bei 4:5 schlug er gegen den Matchverlust auf und musste zwei Matchbälle abwehren. Am Ende ging das Spiel in den Tiebreak, in dem Zverev die besseren Nerven besaß.
"Ich habe gut gespielt, aber taktisch sehr dumm. Ich habe mich gut gefühlt und dachte immer, dass ich das Spiel drehen kann, aber ich stand mir selbst im Weg", sagte Zverev im Nachgang an die Partie im On-Court-Interview. Er schob nach: "Dann habe ich die Taktik geändert und es lief besser. Ich war immer mutig, auch bei den Matchbällen gegen mich, und das macht mich stolz."
Er sei "sehr glücklich über den Sieg" und freue sich nun auf sein Halbfinale gegen Superstar Jannik Sinner. Die beiden waren bereits vor wenigen Tagen beim ATP-Turnier in Wien im Endspiel aufeinandergetroffen, Sinner entschied die Begegnung in der österreichischen Hauptstadt knapp in drei Sätzen für sich (3:6, 6:3, 7:5).
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Endstation Turnierfavorit: Shelton zerschellt an Sinner
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