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Roger Federer unterliegt Pablo Andujar bei Comeback im Achtelfinale - ATP Genf
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Publiziert 18/05/2021 um 17:55 GMT+2 Uhr
Roger Federer hat sein erstes Match nach zweimonatiger Pause auf der ATP-Tour verloren und das Viertelfinale des Sandplatz-Turnier in Genf verpasst. Im Achtelfinale unterlag der Schweizer dem Spanier Pablo Andujar 4:6, 6:4, 4:6. Im dritten Satz lag Federer bereits mit Break vorne, musste sich nach vier Spielverlusten in Folge aber doch noch geschlagen geben.
Roger Federer
Fotocredit: Getty Images
In der ersten Runde hatte der Ausnahmekönner von einem Freilos profitiert.
Federer leistete sich in dem Sandplatzmatch vor 100 zugelassenen Fans vor allem im ersten Satz viele Rückhandfehler, auch sein erster Aufschlag ließ zu wünschen übrig.
Gegen die Nummer 75 der Welt steigerte sich der Schweizer aber und ließ immer wieder seine Klasse aufblitzen. Im dritten Durchgang reichte ihm dann aber eine 4:2-Führung nicht zum Sieg.
Nach seinen zwei Partien in Doha hatte Federer sich noch einmal für Basisarbeit zurückgezogen und an Kraft, Ausdauer und Agilität gearbeitet. Das zahlte sich mit Fortdauer des Matches aus, Federer wirkte frischer und beweglicher als sein nur vier Jahre jüngerer Kontrahent. Doch in der Schlussphase gelang dem Routinier plötzlich nicht mehr viel.
Seine Auftritte in der Finanzmetropole und ab dem 30. Mai bei den French Open (live bei Eurosport) in Paris sieht der 20-malige Grand-Slam-Champion in diesem Jahr als Vorbereitung auf die Rasensaison an. Vor allem Wimbledon (ab 28. Juni) hat der Rekordsieger im Blick - Federer will auf dem heiligen Rasen seinen neunten Titel gewinnen.
Federer hatte sich vor dem Match selbst unschlüssig gezeigt, was sein Leistungslevel angeht. "Ich bin hier, und die anderen sind dort. Die Spieler auf der Tour haben alle ihren Rhythmus gefunden und spielen auf hohem Niveau", sagte er: "Aber ich brauche noch etwa zehn Matches, um zu wissen, wo ich stehe."
Im Training sei es "gut gelaufen", inwieweit sich dies direkt in den Wettkampf übertragen lasse, werde sich zeigen. Entsprechend dämpfte er die Erwartungen - zumindest was die Sandplatzsaison angeht. Auf dem Rasen will er angreifen. Zunächst in Halle/Westfalen und dann in Wimbledon.
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(SID)
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Highlights: Federers Magie blitzt auf, doch das reicht nicht
Quelle: Perform
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