Alexander Zverev scheitert im Halbfinale an Alexander Bublik - Traum vom ersten Rasen-Titel geplatzt
Alexander Zverev muss weiterhin auf seinen ersten Titel auf Rasen warten. Der 26-Jährige unterlag im Halbfinale des ATP-Wettbewerbs von Halle Alexander Bublik nach einer Stunde und 26 Minuten 3:6, 5:7. Der Kasache bekommt es im Endspiel am Sonntag mit dem Russen Andrey Rublev zu tun, der Roberto Bautista Agut (ESP) 6:3, 6:4 bezwang und damit auch sein viertes Halbfinale in dieser Saison gewann.
Highlights: Zverevs Titeltraum platzt gegen Bublik
Quelle: Eurosport
Bublik erwischte den besseren Start. Der Kasache servierte hervorragend, schlug aus Zverevs Schwächen Kapital und nahm dem Hamburger das Aufschlagspiel zum 3:1 ab.
Nach 35 Minuten machte der Weltranglisten-48. verdientermaßen die Satzführung perfekt. Bublik schlug doppelt so viele Winner (14:7) und leistete sich weniger unforced errors (5:6).
Der 26-Jährige war - wie erwartet - ein extrem unbequemer und starker Gegner. Bublik spiele "sehr konstant und gut, wahrscheinlich sein bestes Tennis in diesem Jahr", hatte Zverev schon vor dem Halbfinale erklärt.
Der Olympiasieger selbst schimpfte immer wieder, war sichtlich unzufrieden mit seinem Spiel - vor allem, nachdem er im zweiten Satz bei 3:2 einen Breakball liegen ließ. "Ich habe im ersten Satz mein Aufschlagspiel zu leicht hergegeben, hatte aber kaum Chancen bei seinem Aufschlag. Er hat mit 230 km/h aufgeschlagen, da habe ich die Bälle kaum berührt", sagte Zverez.
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Zverev ratlos: "Ich habe keine Ahnung"
Quelle: Perform
Er kämpfte weiter, wehrte seinerseits im siebten Spiel zwei Breakchancen ab.
Die (Vor)entscheidung fiel beim Stand von 5:5. Zverev musste sein Aufschlagspiel zu null abgeben, ehe Bublik das Match nach Hause servierte. "Ich habe keine Ahnung, was ich hätte anders machen sollen. Ich saß nach dem Match mit meinem Trainerteam zusammen, wir waren alle ratlos", resümierte Zverev.
Bublik will den Titel: "Job ist noch nicht erledigt"
Der siegreiche Bublik will sich auf dem Halbfinalsieg nicht ausruhen. "Der Job ist noch nicht erledigt. Ich bin glücklich, versuche aber meinen Fokus zu halten", so der Kasache. "Gegen Sascha ist es immer hart, aber in den entscheidenden Momenten hatte ich mehr Glück. Gegen einen Spieler wie ihn musst du immer alle Waffen einsetzen, das hat funktioniert."
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Unnötiger Tweener? Zverev von Bublik überlistet
Quelle: Eurosport
Zverev, der bislang 19 Turniere auf der Tour gewann, muss indes weiter auf den ersten Turniersieg auf Rasen warten. Trotz des Ausscheidens hat der 26-Jährige in Halle aber vollauf überzeugt und kann optimistisch zum Rasen-Klassiker nach Wimbledon fahren, der am 3. Juli beginnt.
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Zverev nach Bubliks schwachem Stop gnadenlos
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