Thiem wollte nach dem Achtelfinal-Aus vergangene Woche in Rom beim 250er-Turnier in Lyon eigentlich weiter Matchpraxis sammeln, meldete deshalb nach.
"Das gibt schon zu denken", so der Österreicher: "Warum es heute passiert ist, weiß ich nicht. Ich war topmotiviert, wollte unbedingt gewinnen und kriege dann so eine Klatsche."
Vor allem bei Aufschlag Norrie hatte die Nummer vier der Welt große Probleme, gab sein Service selbst jedoch dreimal ab.
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"Ich muss definitiv mein Spiel verbessern. Dafür habe ich nur wenig Zeit, aber ich werde es versuchen", gab sich Thiem kämpferisch, doch langsam läuft dem amtierenden US-Open-Sieger die Zeit davon. Am 30. Mai starten in Paris die French Open (live bei Eurosport).
Ein Turnier, das Thiem normalerweise liegt. 2018 und 2019 hatte der 27-Jährige in Roland-Garros das Finale erreicht, unterlag jedoch jeweils Sandplatz-Dominator Rafael Nadal.

Thiem ohne Chance gegen Norrie bei French-Open-Generalprobe

In diesem Jahr scheint der Einzug ins Endspiel dagegen nicht mehr als Wunschdenken zu sein. "In den letzten Jahren bin ich in Paris reingegangen, um zu gewinnen. Das heuer zu sagen, wäre vermessen, ganz klar", so der Österreicher: "Aber ich fahre auch nicht hin, um mir eine Erstrunden-Niederlage abzuholen, sondern um mir die Chance zu geben, möglichst weit zu kommen."
Beim Masters in Madrid Anfang Mai erreichte Thiem immerhin das Halbfinale, in Rom eine Woche später war bereits im Achtelfinale gegen den Italiener Lorenzo Sonego Schluss. Nun die Enttäuschung in Lyon. Insgesamt steht der Weltranglistenvierte im Jahr 2021 bei einer ernüchternden Bilanz von neun Siegen und sechs Niederlagen.
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