Alexander Zverev zwingt Félix Auger-Aliassime in die Knie und steht im Halbfinale von Madrid gegen Stefanos Tsitsipas
Alexander Zverev darf beim ATP Masters in Madrid weiter von der Titelverteidigung träumen. Der 25-Jährige bezwang im Viertelfinale den Kanadier Félix Auger-Aliassime mit 6:3 und 7:5. Im Kampf um den Einzug ins Endspiel trifft Zverev auf Stefanos Tsitsipas, der sich zuvor mit 6:3, 2:6, 6:4 gegen Andrey Rublev durchgesetzt hatte. Der Grieche gehört zu den Angstgegnern des deutschen Olympiasiegers.
Erfolgreiche Spätschicht: Zverev schlägt Auger-Aliassime im Viertelfinale
Quelle: SNTV
"Ich habe mich heute durchgekämpft, aber das muss morgen besser werden", zeigte sich Alexander Zverev nach seinem Erfolg am "Sky"-Mikrofon selbstkritisch. "Vor allem, wenn ich in Führung liege, muss ich es zu Ende spielen."
Zverev, der von den vergangenen drei Duellen gegen Félix Auger-Aliassime in den Jahren 2021 und 2022 zwei verloren hatte, kam gut in die Partie. Der Olympiasieger schaffte eine frühes Break, führte mit 3:1 und brachte den ersten Satz in 33 Minuten souverän nach Hause.
Ein ähnliches Bild bot sich den Zuschauer in der Caja Magica zunächst im zweiten Satz. Zverev servierte weiter stark und verschaffte sich mit dem Break zum 2:0 erneut eine schnelle Führung. Auger-Aliassime erspielte sich im Anschluss zwar seine ersten beiden Breakbälle der Partie, ließ diese aber liegen.
So baute Zverev seinen Vorsprung auf 4:1 aus. Allerdings: Es war nicht die Vorentscheidung, denn der Kanadier zeigte eine bewundernswerte Moral.
Auger-Aliassime kämpft sich zurück ins Match
Zunächst wehrte er bei einem Aufschlagspiel über fast eine Viertelstunde mehrere Breakmöglichkeiten des Weltranglistendritten ab, dann legte er sein erstes Break zum 3:4 nach. Kurz darauf kam Auger-Aliassime zum Ausgleich.
Zverev wackelte in dieser Phase der Partie, leistete sich ungewohnte Fehler beim Aufschlag. Trotzdem erspielte sich der 25-Jährige beim Stand von 5:4 zwei Break- und Matchbälle, die er aber nicht nutzen konnte.
Zverev hat Rechnung mit Tsitsipas offen
Kurz darauf war es aber so weit. Im zwölften Spiel nahm der Vorjahressieger dem 21-Jährigen nach einer Stunde und 55 Minuten das Service zum 7:5 ab. "Solche Matches muss man gewinnen, um in Form zu kommen. Generell bin ich aber froh, denn das war einen Schritt besser im Vergleich zu den vergangenen Tagen", bilanzierte Zverev.
Halbfinal-Kontrahent Stefanos Tsitsipas adelte er als "einen der besten Sandplatzspieler der Welt". Der direkte Vergleich spricht mit 7:3 klar für den Griechen, der auch die bis dato letzte Begegnung vor drei Wochen beim Masters in Monte Carlo für sich entscheiden konnte.
Zverev hat also noch mindestens eine Rechnung offen ...
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