ATP Masters Madrid: Alexander Zverev scheitert im Achtelfinale überraschend am Argentinier Francisco Cerúndolo

Alexander Zverev ist beim ATP Masters in Madrid im Achtelfinale am Argentinier Francisco Cerúndolo gescheitert. Der Weltranglistenfünfte verlor das Match gegen den in der spanischen Hauptstadt an Nummer 21 gesetzten Cerúndolo überraschend mit 3:6 und 4:6. Jan Lennard-Struff lieferte derweil Carlos Alcaraz einen Riesenfight, unterlag dem Superstar letztlich aber mit 3:6, 7:6 (7:5), 6:7 (4:7).

Highlights: Zverev verliert gegen Cerúndolo - nächstes frühes Aus

Quelle: Eurosport

Alexander Zverev fuhr sich mit der Hand über das Gesicht, das deutlich sichtbare Fragezeichen auf seiner Stirn konnte er damit aber nicht wegwischen.
"Es ist verwirrend für mich, wenn ich den Ball so im Schläger habe, wenn ich mit 227 km/h und guter Quote aufschlage und dann 3:6, 4:6 verliere", sagte Zverev nach seinem Achtelfinal-Aus in Madrid.
So etwas, fügte er bei "Sky" ratlos hinzu, habe er "lange nicht mehr" erlebt.
Während Zverev vergeblich nach einer Erklärung für seine Niederlage suchte, fand wenig später Jan-Lennard Struff lange eine Antwort auf das variable Spiel seines Gegners.

Struff bringt Alcaraz in Bedrängnis

In der Neuauflage des Vorjahresfinals brachte er den Spanier Carlos Alcaraz in arge Bedrängnis, kämpfte aber vergeblich. Nach drei Sätzen schied er wie Zverev im Achtelfinale aus.
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Highlights: Struff nach großem Kampf gegen Alcaraz raus

Quelle: Eurosport

Struff hatte zuletzt in München seinen ersten Titel gewonnen, in der Caja Mágica setzte er zunächst seine Siegesserie fort und ging zuversichtlich ins Duell mit Alcaraz.
"Wir versuchen, die Welle zu reiten", sagte sein Trainer Marvin Netuschil. Im Finale 2023 sei Struff "mindestens auf Augenhöhe" gewesen, und auch diesmal hielt er das Match lange offen. Doch der Titelverteidiger und Wimbledonsieger behielt im dritten Satz die Nerven und verwandelte nach 2:52 Stunden seinen fünften Matchball.

Zverev beschwert sich über Bandenwerbung

Zverev war nach seinem frühen Aus in München mit zwei souveränen Siegen gut ins Turnier in Madrid gestartet, mit dem Weltranglisten-22. Cerúndolo hatte der zweimalige Turniersieger (2018 und 2021) aber von Beginn an Probleme.
Zverev beschwerte sich früh über die aus seiner Sicht zu helle und dadurch irritierende Bandenwerbung, der Argentinier ließ sich hingegen nicht aus der Ruhe bringen und spielte frech auf.
Nach einem frühen Break im zweiten Satz ließ sich Cerundolo nicht mehr aufhalten und nutzte nach 1:28 Stunden Spielzeit seinen zweiten Matchball zum Sieg.
"Das ist natürlich enttäuschend, gerade hier in Madrid, weil das ein Turnier ist, bei dem ich immer das Gefühl habe, es gewinnen zu können", sagte Zverev.
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(SID)
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Quelle: Perform


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