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Masters Madrid: Alexander Zverev trifft im Finale auf Jannik Sinner - deutsche Nummer eins will Horror-Bilanz trotzen
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Publiziert 02/05/2026 um 12:52 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev steht im Finale beim Masters in Madrid. Der Gegner im Endspiel ist wieder einmal Jannik Sinner, gegen den der Hamburger eine Horror-Bilanz aufweist. Acht Spiele, acht Niederlagen stehen aus den letzten Matches bei Zverev, der bei den letzten drei Masters in diesem Jahr jeweils im Halbfinale am italienischen Superstar scheiterte. Diesmal soll es für den Deutschen besser laufen.
Highlights: Zverev macht Traumfinale gegen Sinner perfekt
Quelle: SNTV
Auf dem Court war Alexander Zverev noch "super, super glücklich", doch hinter den Kulissen der Caja Mágica von Madrid kam bald die unvermeidliche Frage nach seinem Finalgegner. Ob er denn schon einen Plan für das Match am Sonntag (17:00 Uhr im Liveticker) gegen Jannik Sinner habe? "Nö", antwortete Zverev im Interview mit "Sky" schnippisch, "sieht man ja, weil ich achtmal in Folge verloren habe."
Die Halbfinal-Hürde hatte er durch ein souveränes 6:2, 7:5 gegen den belgischen Außenseiter Alexander Blockx nach fünf gescheiterten Anläufen in diesem Jahr übersprungen.
Richtig happy ist Zverev jedoch erst, wenn es mit einem Sieg gegen den schier unbezwingbaren Dominator aus Südtirol klappt. Die Niederlagenserie gegen Sinner nagt an ihm.
Alleine in dieser Saison war der Italiener in drei Halbfinals zu stark: In Indian Wells, Miami und auch auf Sand in Monte Carlo verlor Zverev teils deutlich. Beim vierten Turnier der hochdotierten Masters-Serie soll der Durchbruch gelingen. Nur wie?
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Jannik Sinner (l.) gewann die letzten acht Spiele in Folge gegen Alexander Zverev(r.)
Fotocredit: Getty Images
Sinner als klarer Favorit gegen Zverev
"Ich muss besser spielen als in Monte Carlo, da habe ich schrecklich gespielt", sagte Zverev lapidar und fügte an: "Ich fühle mich gut, besser als in Monte Carlo." 1:6, 4:6 war er in seiner Wahlheimat untergegangen, wenige Wochen später fühlt sich Zverev in der Lage, Sinner herauszufordern. "Ich bin glücklich mit meinem Level", sagte er.
Das gilt allerdings auch für Sinner, der in seinem Halbfinale dem formstarken Franzosen Arthur Fils beim 6:2, 6:4 kaum eine Chance ließ.
Die Rollen sind klar verteilt: Zverev (29) ist der Herausforderer, Sinner (24) der Favorit. Zwölf Sätze nacheinander hat der Weltranglistenerste gegen seinen deutschen Konkurrenten gewonnen, eine leichte Aufgabe erwartet er deshalb aber nicht.
Sinner adelt Zverev
"Sascha hat hier schon zweimal gewonnen, die Bedingungen liegen ihm", sagte Sinner. Zverev habe "das perfekte Spiel, um hier gut zu sein", analysierte er, "der Aufschlag ist hier sehr wichtig, und er ist einer der besten Aufschläger der Welt."
Der Zauberkiste (Caja Mágica) genannte Court in Madrid liegt fast 700 Meter über dem Meer, die Höhenluft kam Zverev in der Vergangenheit häufiger entgegen.
2018 und 2021 holte er einen der wichtigsten Titel auf Sand. Ein weiterer Erfolg wäre nicht nur der erste Turniersieg seit mehr als zwölf Monaten, er wäre eine Bestätigung, dass es in diesem Frühjahr mit dem langersehnten Grand-Slam-Triumph klappen kann.
Roland Garros (ab 24. Mai) rückt näher - und damit wohl Zverevs beste Chance auf einen Titel bei einem der vier Majors. Die Formkurve zeigt nach oben, die offensivere Grundausrichtung stimmt. Fehlt nur noch ein Plan gegen Sinner, der kurz davor steht, Einzigartiges zu erreichen. Fünf Masters-Turniere nacheinander hat noch kein Tennisprofi gewonnen.
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(SID)
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Erster Titel im Visier: Sinner bezwingt Fils und erreicht Finale
Quelle: SNTV
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