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Murray kritisiert Kyrgios-Ausraster: "Nicht gut für den Sport"

Murray kritisiert Kyrgios-Ausraster: "Nicht gut für den Sport"

16/08/2019 um 20:57Aktualisiert 16/08/2019 um 21:02

Andy Murray hat sich nach dem Ausraster von Nick Kyrgios beim ATP-Turnier in Cincinnati zu Wort gemeldet und den Australier kritisiert: "Ich hoffe, er wird daraus schlau." Der Bad-Boy der Tenniswelt hatte nach einer Schiedsrichterentscheidung zwei Schläger zertrümmert und den Referee beleidigt. Für seine Entgleisung wurde er mit einer Strafe von 113.000 Dollar belegt. Eine Sperre könnte folgen.

Murray hatte nach Kyrgios Niederlage gegen Karen Khachanov mit dem 24-Jährigen gesprochen. Die beiden verstehen sich gut und pflegen eine Freundschaft. Also nahm er seinen Vertrauten nach dem Spiel in einem ruhigen Moment zur Seite, um die Szene noch einmal unaufgeregt anzusprechen. Der Schotte sagte:

"Es liegt offensichtlich an ihm, was er macht. Ich denke, in Washington hat er es gut gemacht. Er hat sich selbst geholfen und konnte die Zuschauer und die Stimmung zu seinem Vorteil nutzen."

In Cincinnati sei der Australier aber wieder in alte Muster zurückgefallen. Murray betonte:

" Ich hoffe, er wird daraus schlau. Die Woche in Washington war wirklich gut für den Sport, sein Auftritt an dem Abend dagegen überhaupt nicht. Ich hoffe wirklich, er macht etwas daraus. "

Kyrgios muss nun abwarten, ob die ATP seine Überreaktion als "major offence" ("kapitales Vergehen") wertet. Falls es dazu kommen sollte, muss Kyrgios mit einer weiteren Geldstrafe oder sogar einer Suspendierung von der Tour rechnen.

Die Szene im Video:

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