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Battle of the Sexes sorgt für Stirnrunzeln: Nick Kyrgios und Aryna Sabalenka nach Showmatch in Dubai in der Kritik
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Update 29/12/2025 um 16:50 GMT+1 Uhr
Eine "Farce", ein "regelrechter Zirkus" - und kein Vergleich zu 1973: Das "Battle of the Sexes" zwischen Exzentriker Nick Kyrgios und der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka hat bei der internationalen Presse eher für Kopfschütteln als Begeisterung gesorgt. Kyrgios entschied das Showmatch vor 17.000 Zuschauern in Dubai in zwei Sätzen mit 6:3, 6:3 für sich. Im Anschluss schieden sich die Geister.
Nick Kyrgios, Aryna Sabalenka
Fotocredit: AFP
Der britische "Guardian" schrieb nach dem Spiel von einem "Duell, das unangenehm zwischen Zurschaustellung, Spielerei und regelrechtem Zirkus schwankte".
Und "The Athletic" sah 52 Jahre nach dem legendären Sieg von Billie Jean King über Bobby Riggs auch aufgrund zwischenzeitlicher Übertragungsprobleme eine "Farce". Die "BBC" zog einen Vergleich zum jüngsten Schwergewichtskampf zwischen YouTuber Jake Paul und Ex-Weltmeister Anthony Joshua - über allem stand die Show.
Zumindest die Protagonisten waren zufrieden. "Ich finde, es war ein großartiges Niveau", sagte die chancenlose US-Open-Siegerin Sabalenka nach der Niederlage gegen den dauerverletzten 671. der Weltrangliste: "Ich verstehe nicht, wie man an diesem Event etwas Negatives finden kann."
Die Ansetzung hatte nicht zuletzt damit zu tun, dass die beiden Kontrahenten von derselben Management-Agentur vertreten werden - auch deswegen fehlte der ernsthafte Hintergrund der ersten Ausgaben. "Es ist nicht dasselbe", hatte die große Billie Jean King, mittlerweile 82, vor der Partie der "BBC" gesagt: "Bei uns ging es um sozialen Wandel, kulturell gesehen, wo wir 1973 standen. Bei diesem Match nicht."
Kyrgios reichte auch eine Leistung unter 100 Prozent
Sie habe seinerzeit gewusst, dass sie den damals 55 Jahre alten Chauvinisten Riggs "schlagen musste" - nachdem dieser Monate zuvor ihre große Kontrahentin Margaret Court im ersten "Battle of the Sexes" demontiert und das Tennis der Frauen verspottet hatte.
Das passierte am Sonntag nicht, auch wenn Sabalenka mit einem neun Prozent kleineren Feld spielte und der Australier Kyrgios augenscheinlich nicht in jedem Ballwechsel an seine Leistungsgrenze ging.
"Ich habe das Gefühl, dass wir unserem Sport mehr Aufmerksamkeit verschafft haben", sagte Sabalenka: "Und ich sehe nicht, wie das schlecht sein kann."
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(mit SID)
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Quelle: Eurosport
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