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"Unglaublich, absoluter Wahnsinn": Struff schaltet Tsitsipas in Krimi aus

"Unglaublich, absoluter Wahnsinn": Struff schaltet Tsitsipas in Krimi aus
Von Eurosport

14/08/2019 um 21:49Aktualisiert 15/08/2019 um 09:39

Jan-Lennard Struff hat beim ATP-Masters in Cincinnati/Ohio für eine Überraschung gesorgt und den griechischen Jungstar Stefanos Tsitsipas in der zweiten Runde ausgeschaltet. Der 29-Jährige besiegte den Weltranglistensiebten nach einer starken Leistung in einem Krimi über 2:14 Stunden mit 6:4, 6:7 (5:7), 7:6 (8:6) und erreichte sein drittes Masters-Achtelfinale in der laufenden Saison.

"Unglaubliches Match, absoluter Wahnsinn. Ich bin total glücklich", sagte Struff bei "Sky":

"Ich habe richtig gut gespielt am Anfang, dann kommt Tsitsipas wieder ran. So ein Match ist dann mental schwierig, zumal die Fans ein wenig mehr auf seiner Seite waren. Danach habe ich es aber gut geschafft, nicht zu passiv zu werden. Es war aber brutal eng."

Struff, der in Indian Wells und Madrid in der Runde der letzten 16 ausgeschieden war, trifft im dritten Match seiner Cincinnati-Premiere nun auf den russischen Montreal-Finalisten Daniil Medwedew (Nr. 9). Der derzeit auf Platz 36 der Welt geführte Struff nähert sich immer weiter den Top 30 im ATP-Ranking an.

Struff behält trotz drei vergebener Matchbälle die Nerven

Struff schlug nach einer bis dahin fast fehlerfreien Vorstellung beim Stand von 6:4, 5:4 zum Matchgewinn auf, verlor dann aber erstmals seinen Aufschlag. Im entscheidenden Durchgang behielt Struff im Tiebreak trotz dreier vergebener Matchbälle die Nerven und nutzte schließlich den vierten.

Für den an Nummer drei gesetzten Tsitsipas war es die dritte Niederlage in Serie. Nach seinem Halbfinal-Aus in Washington gegen den Australier Nick Kyrgios hatte der 21-Jährige bereits in der Vorwoche beim Masters in Montreal sein Auftaktmatch gegen den Polen Hubert Hurkacz verloren. Struff war er schon das vorige Duell in Barcelona im April auf Sand unterlegen.

In Cincinnati ist Alexander Zverev als zweiter deutscher Spieler am Start. Deutschlands Nummer zwei tritt am Mittwoch gegen den starken serbischen Youngster Miomir Kecmanovic an.

(SID)

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