Masters Cincinnati: Nadal, Djokovic, Thiem und Zverev bei Re-Start dabei
Manege frei für die Stars: Wenn der Tennis-Zirkus am 22. August sein Comeback gibt, sind die großen Namen wohl dabei. Novak Djokovic, Rafael Nadal, Dominic Thiem und Alexander Zverev stehen auf der Teilnehmerliste des ATP Masters Cincinnati, das infolge der Corona-Pandemie in New York ausgetragen wird. Das parallel stattfindende Frauen-Turnier geht indes ohne Angelique Kerber über die Bühne.
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Also doch! Lange Zeit sah es so aus, als ob Rafael Nadal die Hartplatz-Events in den USA auslassen würde, um sich auf die French Open zu fokussieren, die nur zwei Wochen nach den US Open beginnen.
Der Spanier trainierte zuletzt fast ausschießlich auf Sand, was allgemein so interpretiert wurde, dass die US Open in diesem Jahr ohne den Titelverteidiger ablaufen würden.
Nun steht der Weltranglisten-Zweite auf der Entry List für das Masters von Cincinnati, das aus Sicherheitsgründen auf die US-Open-Anlage von Flushing Meadows verlegt wurde. Die Profis sparen sich so die Reise vom einen zum anderen Turnier und werden während der gesamten Zeit abgeschirmt in einer "Blase" leben. Damit wollen die Veranstalter das Risiko einer Corona-Infektion verringern.
Zweifel an Nadals Teilnahme bleiben
Ob Nadal tatsächlich beim Re-Start der Tour dabei ist, bleibt dennoch fraglich.
Die schwierige Lage erlaubt es den Spielern, sich kurzfristig von Turnieren abzumelden, ohne eine Strafe fürchten zu müssen.
Sollte der 12-fache Rekord-Grand-Slam-Champion aber dabei sein, wird aller Voraussicht nach auf hochkarätige Konkurrenz treffen. Aus den Top Ten des ATP-Rankings fehlen auf der Liste nur Roger Federer und Gaël Monfils.
Barty, Halep und Kerber fehlen
Beim Frauen-Event ist das Feld ein wenig schwächer besetzt. Mit Ashleigh Barty und Simona Halep fehlen die Nummer eins und die Nummer zwei der Welt. Angelique Kerber verzichtet ebenfalls auf einen Start. Die ehemalige Nummer eins betonte erst vor rund zwei Wochen im "dpa"-Interview, sich zu diesem Zeitpunkt "nicht vorstellen" zu können, bei den US Open anzutreten. "Ich glaube, niemand will sich jetzt in den Flieger setzen und nach New York fliegen."
Freilich ist auch dies in Zeiten von Corona, wo sich die Situation täglich ändert, eine Aussage, die Kerber möglicherweise noch einmal überdenkt.
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