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Federer marschiert weiter
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Publiziert 11/11/2010 um 23:55 GMT+1 Uhr
Top-Favorit Roger Federer eilt beim ATP Masters in Paris-Bercy von Sieg zu Sieg. Auch Radek Stepanek aus Tschechien konnte den Viertelfinal-Einzug des Schweizers nicht verhindern. Der Baseler brauchte bei seinem glatten 6:4 und 6:3-Sieg 80 Minuten und trifft nun auf Jürgen Melzer.
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"Radek spielt die Bälle meist flach, dazu bewegt er sich sehr viel - das ist alles andere als angenehm. Daher bin ich sehr froh, dass ich weitergekommen bin", so Federers Fazit nach dem Spiel.
Der Weltranglisten-Zweite hatte nur zu Beginn der Partie kurzzeitig Probleme mit Stepanek, als dieser zwei Breakchancen hatte. Federer blieb aber ruhig und klärte diese brenzlige Situation souverän.
Der 31-jährige Tscheche glänzte vor allem mit schönem Serve-and-Volley-Spiel und konnte sich dabei vor allem auf sein starkes erstes Service verlassen. Als der Aufschlag von Stepanek aber beim Stand von 4:5 ausblieb, war Federer zur Stelle und nutzte seinen zweiten Breakball zum Satzgewinn.
"In der Schlussphase frisch bleiben"
"Ich fühle mich sowohl physisch als auch psychisch fit, und es geht nun auch darum, in der Schlussphase der Saison frisch zu bleiben", erklärte der Baseler. Federer setzte im zweiten Durchgang dort an, wo er im ersten aufgehört hatte, und holte sich sofort das erste Aufschlagspiel seines Gegners zur 2:0-Führung.
Von da an hatte Stepanek nichts mehr entgegenzusetzen und lief dem Rückstand nur noch hinterher. Der top-gesetzte Schweizer servierte sehr sicher, kein Doppelfehler bei elf Assen, und ließ keine Breakchance mehr zu. Schließlich verwandelte Federer seinen ersten von drei Matchbällen.
Über Melzer ins erste Halbfinale von Paris?
Im Viertelfinale hat es der 65-fache ATP-Turniersieger nun mit dem Österreicher Melzer zutun. Der Wiener bezwang in seiner Achtelfinal-Partie David Ferrer aus Spanien mit 7:6 (8:6), 2:6 und 6:3.
"Das wird jetzt das dritte Duell zwischen Jürgen und mir in relativ kurzer Zeit. Wir standen uns ja schon in Wimbledon und bei den US Open gegenüber", so Federer. Die Bilanz von zwei Siegen in zwei Spielen für Federer spricht gegen den österreichischen Herausforderer, aber der Schweizer ist gewarnt: "Das wird kein einfaches Spiel für mich, zumal er ja erst Mitte Oktober Rafael Nadal in Schanghai geschlagen hat."
Federer ist nicht nur entschlossen, er ist auch auf alles und jeden vorbereitet. Sein Ziel, endlich das ATP Masters von Paris-Bercy zu gewinnen, hat er stets vor Augen.
Doch dazu muss er erst das Viertelfinale überstehen - und spätestens da war für den Rekord-Grand-Slam-Champion bei seinen bisher sieben Teilnahmen im Pariser Palais Omnisports immer Endstation. Doch es gibt immer ein erstes Mal, auch für Federer.
VIDEO-HIGHLIGHTS VOM ACHTELFINALE:
TV-Tipp:
Das Duell der Besten: Verfolgen Sie am 21. Dezember (20:30) und 22. Dezember (19:00) die beiden Benefiz-Matches zwischen Rafael Nadal und Roger Federer live im TV bei Eurosport und online im Eurosport Player!
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