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Andy Murray fordert im Finale des ATP-Masters in Paris Novak Djokovic
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Publiziert 07/11/2015 um 17:28 GMT+1 Uhr
Olympiasieger Andy Murray greift beim letzten ATP-Masters der Saison nach seinem 36. Titel auf der Profitour. Der 28 Jahre alte Schotte setzte sich im Halbfinale im Pariser Palais Omnisports gegen David Ferrer aus Spanien 6:4, 6:3 durch. Murray trifft im Endspiel am Sonntag auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic, der French-Open-Champion Stan Wawrinka (Schweiz) mit 6:3, 3:6, 6:0 bezwang.
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Nach gewonnenem ersten Satz sah es zunächst nach einem weiteren Zweisatz-Erfolg für Djokovic aus, nahm er seinem Gegenüber immerhin auch gleich das erste Aufschlagspiel im zweiten Durchgang ab. Doch ab dem Spielstand von 0:2 aus Sicht Wawrinkas holte der Schweizer fünf Spielgewinne in Folge – sichtliche Konzentrationsschwächen des zehnfachen Grand-Slam-Champions halfen dem Eidgenossen dabei, den Satz am Ende auch klar auszuservieren.
Im dritten Abschnitt war der Spaß für den 30-Jährigen aus Lausanne allerdings schnell vorbei – Djokovic erhöhte den Druck enorm und fügte Wawrinka die Höchststrafe zu. Mit dem ersten Satzverlust nach 29 erfolgreichen Teilerfolgen in Serie, endete ein starker persönlicher Rekord des Mannes aus Belgrad. Er bleibt in dieser Statistik somit hinter Roger Federer und Rafael Nadal zurück, die einst 31 bzw. 30 Satzgewinne am Stück erzielen konnten.
Murray baut Serie aus
Murray war mit einer 10:6-Bilanz ins 17. Duell gegen Ferrer gegangen. Jetzt gelang ihm der vierte Erfolg in Serie, der neunte im elften Vergleich auf Hartplatz.
Er startete mit einem Break stark in die Partie, vergab jedoch bei 2:0 zwei Chancen aufs Doppelbreak und fand sich nach einem 3:1 plötzlich bei 3:4 und 0:40 wieder – nur um nach der Abwehr auch eines vierten Breakballs mit einem Schlussspurt doch noch das bessere Ende für sich zu haben. Im zweiten Durchgang gab er dann gegen den Turniergewinner 2012 nach anfänglichem 1:3-Rückstand kein einziges Spiel mehr ab.
Mit dem Finaleinzug besitzt Murray exzellente Karten, 2015 als Nummer zwei der Welt abzuschließen. Er hat im "Race to London" indes schon 1130 Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, die Schweizer Allzeit-Größe Roger Federer.
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