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Nicolas Mahut droht eine einjährige Dponigsperre
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Publiziert 07/11/2015 um 10:53 GMT+1 Uhr
Das hat dem diesjährigen US-Open-Doppel-Champion Nicolas Mahut noch gefehlt: Dem Franzosen droht wegen eines zweiten versäumten Dopingtests eine einjährige Sperre von allen Profi-Turnieren. Mahut war bei einem Dopingtest nicht bei seiner Heimatadresse Heimatadresse in Boulogne-Billancourt auffindbar, da er vor seinem Achtelfinale beim Masters in Paris in einem Hotel übernachtet hatte.
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Mahut, der bei seinem Heimturnier in Paris-Bercy im Einzel bereits in der ersten Runde und im Doppel im Achtelfinale gescheitert war, hinterlegte als Aufenthaltsort seine Heimatadresse in Boulogne-Billancourt.
Der Wohnort befindet sich lediglich wenige Kilometer von der gut zwei Millionen Einwohner zählenden Metropole entfernt. Tatsächlich hatte er jedoch vor seinem Auftaktmatch gegen den Kroaten Dusan Lajovic in einem Hotel in der Nähe der Veranstaltungshalle des ATP-Masters-1000-Turniers genächtigt – ohne die zuständigen Behörden davon in Kenntnis zu setzen. Folglich konnten die Kontrolleure den 33-Jährigen nicht zu Hause antreffen, was eben einem verpassten Dopingtest gleichkommt.
Mahut gesteht Verfehlung ein
Im Falle eines dritten verpassten Tests, der in den nächsten vier Wochen stattfinden wird, würde die französische Aufschlagkanone endgültig sanktioniert werden. Mahut gab in einer ersten Stellungnahme zu, einen Fehler gemacht zu haben: „Wir können nicht erwarten, dass Betrüger gejagt werden und uns selbst nicht an die Vorschriften halten. So sind die Regeln, manchmal sind sie hart, aber nun habe ich noch einen Monat, um alles in Ordnung zu bringen.
Das Einzige, was mich ein wenig stört, ist, dass die Person, die die Kontrolle durchgeführt hat, über keinerlei Flexibilität verfügt hat. Ich war bereit, zwischen dem Hotel und meiner Wohnung hin- und herzufahren, um mich einer Kontrolle zu unterziehen. Das war aber nicht möglich.“
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